Sehr geehrte Frau Tatchell,
vielen Dank für Ihren netten Brief. Beim Anblick Ihres Fotos muss man doch regelrecht schmunzeln. Wirklich sehr komisch! Was lehrt uns das: Auch die gefiederten Geschöpfe haben ihren eigenen Willen. Diese Amsel hat unseren Nistkasten Koblenz zwar ein wenig umfunktioniert, das Dach wurde aber immerhin als stabile Nestgrundlage benutzt.
Gerne würden wir Ihre Zeilen inkl. Foto auf unserer Webseite veröffentlichen, natürlich nur, wenn Sie damit einverstanden wären. Wir bitten daher um kurze Rückantwort.
Vielen Dank im voraus und wir wünschen auf jeden Fall ein gutes Brutergebnis.
Antwort von Frau Tatchell:
Liebe Frau Sijberts,
Ich freue mich, dass Ihnen das Foto gefällt und bin selbstverständlich damit einverstanden, dass Sie es veröffentlichen. Leider ist es nicht ganz scharf, weil die Ecke so dunkel ist und blitzen möchte ich nicht. Ich kann es auch grösser senden. Für das e-mail hatte ich es verkleinert.
Übrigens benutzen wir die Garage (kein Auto drin) nur noch durch die Nebentür, damit die Dame auch ja nicht durch das Geräusch der automatischen Tür gestört wird. Allerdings hat sie sich durch das Anbringen eines Briefkastens mit lautem Bohrgeräusch ganz in ihrer Nähe nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wenn hungrige Schnäbel aus dem Nest zu sehen sind, werde ich noch ein Foto machen.
In Ihren Birken-Nistkästen u.a. haben sich Feldsperlinge, Blau- und Kohlmeisen schon im Winter häuslich niedergelassen. Nur die Buntspechte haben ihren Kasten verschmäht, zeigen sich allerdings auch seit März nicht mehr in der Gegend, nachdem sie sich über den Winter am Fett gütlich getan haben. Es wurden aber auch im März einige Bäume in der Nachbarschaft gefällt.
Das gute Vivara-Futter hat sich wohl auch in der Nachbarschaft herumgesprochen. Im Moment fressen Finken und anderes Volk so viel wie noch nie - gut für die Eiervorbereitung. Hier oben in Klanxbüll an der dänischen Grenze ist alles etwas später.
Mit freundlichen Grüssen Hanne Tatchell |