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Igel, Eichhörnchen und Fledermäuse
Unsere Gärten sind ständig wachsende und wichtige Lebensräume für eine große Anzahl wild lebender Säugetiere. Igel, Eichhörnchen, Fledermäuse und zahlreiche andere Arten kann man zunehmend häufiger beobachten,wenn sie in den Gärten Nahrung und Schutz suchen.
Igel leben bevorzugt dort, wo ihnen Sträucher, Hecken oder Wälle genügend Schutz bieten. Sie scheuen allerdings auch nicht die Zivilisation und sind an ungemähten Wegrändern oder in dicht bewachsenen Gärten und Parkanlagen zu finden. Sofern Sie in Ihrem Garten einmal einen Igel gehört oder gesehen haben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ihnen dieser Gast treu bleibt. Igel haben eine feste ‘Wanderroute’. Igel sind nachtaktiv, begeben sich mit Einbruch der Dämmerung auf Futtersuche. Dabei legen sie problemlos Entfernungen von bis zu fünf Kilometern zurück. Sie halten auch einen Winterschlaf. Ausgewachsene Igel fallen Ende November in den Schlaf, junge Tiere oftmals erst Ende Dezember. Wer sich über den Besuch von Igeln im Garten freut, der kann seinen Garten mit speziellem Igelfutter und Trinkwasser attraktiv machen.
Eichhörnchen sind possierliche Tiere, die ihre Beobachter durch akrobatische Leistungen geradezu fesseln. Mit ihrem wuscheligen, schön geschwungenen Schwanz, den lustigen Haarbüscheln an den Ohren und dem kastanienfarbenen Fell sind sie hübsch anzusehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Nagetieren sind sie tagaktiv, so dass man ihr Verhalten und ihre Aktivitäten gut beobachten kann. In den Sommermonaten sind sie insbesondere am frühen Morgen und gegen Abend sehr beschäftigt, in der Mittagszeit dagegen machen die lustigen Kobolde ausgiebig “Siesta”. Um Energie zu sparen, sind sie im Winter nur einige Stunden des Tages aktiv. Den Rest des Tages verschlafen sie in ihrem kuschelig warmen Nest.
Fledermäuse sind faszinierende Tiere nicht zuletzt auch deshalb, weil sie die einzigen Säugetiere sind, die fliegen können. Diese nachtaktiven Flugakrobaten machen sich dadurch nützlich, dass sie große Mengen Insekten fangen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag, um das natürliche Gleichgewicht zu erhalten. Bei der Futtersuche im Flug hilft ihnen ein spezielles Organg: das Echosonar. Mit Hilfe dieses Systems senden sie sehr hohe, für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare Töne aus. Durch die von festen Gegenständen reflektierten Wellen orientieren sich die Federmäuse nicht nur bei ihrem Flug, sondern sie können auf diese Weise auch Insekten orten und fangen. Zwischen Vögeln und den possierlichen kleinen Vampiren gibt es ein friedliches Nebeneinander, weil die Arten unterschiedliche Lebensgewohnheiten haben. |
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