Zur Gefahr durch die Vogelgrippe
03-03-2006 - Die Vogelgrippe ist eine Viruserkrankung, die Wildvögel, Ziervögel und Geflügel in Tierhaltung, hier vor allem Hühner und Puten, befällt.
Der Vogelgrippe-Virusstamm H5N1 ist für Vögel sehr gefährlich. Es kam in den letzten Jahren zu mehreren Ausbrüchen der Krankheit in Asien, zuletzt 2003 bis heute. An diesem Ausbruch sind bislang etwa 60 Menschen gestorben. Die Übertragung auf den Menschen kam dabei nahezu ausschließlich bei engstem Kontakt mit infizierten Tieren vor. Seit dem 19. Oktober sind Fälle von Vogelgrippe etwa 300 km südlich von Moskau und zuvor schon Nach-weise aus Griechenland und dem Donaudelta bekannt geworden. Damit besteht auch für Mitteleuropa eine unmittelbare Gefahr, weil Zugvögel das aggressive Virus aus den genannten Gebieten nach Deutschland einschleppen könnten. Das Verbraucherschutzministerium reagierte auf den neuen Sachverhalt mit einer Eilverordnung, die die Freilandhaltung bundesweit ab Samstag, dem 22. Oktober verbietet. Davon betroffen sind sowohl gewerbliche als auch Hobby-Tierhalter. Bei Zuwiderhandlung drohen bis zu 25.000 Euro Bußgeld.
Weitere Informationen zur Vogelgrippe finden sich auf folgenden Web-Seiten:
|