Weniger Wildbienen, weniger Blütenpflanzen
25-07-2006 - EU-Studie weist gravierende Rückgänge nach
Die Vielfalt von Wildbienen und der von ihnen bestäubten Blütenpflanzen ist während der letzten 25 Jahre signifikant zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Rahmen des EU-Forschungsprojektes ALARM entstandene Studie, die jetzt in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht wurde (Vol. 313. no. 5785, pp. 351–354).
Die Studie ist der erste Beleg für einen auch in der Fläche weit verbreiteten Rückgang der Wildbienenarten. Bedenken, dass der Verlust der Bestäuber auch gravierende Konsequenzen in ganzen Ökosystemen haben wird, bestehen seit langem. Belege gab es aber bisher nur für einige wenige hoch spezialisierte Arten. Um den generellen Rückgängen nachzugehen, hat ein Team von Wissenschaftlern nun Daten über hunderte Lebensräume in den Niederlanden und Großbritannien zusammengestellt und dabei herausgefunden, dass die Wildbienenvielfalt in fast 80 Prozent dieser Gebiete zurückging.
» NABU
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