GEGEN DEN ABSCHUSS VON GREIFVÖGELN IN NIEDERÖSTERREICH
23-01-2009 - Insgesamt sollen 1200 Greifvögel - darunter 1000 Bussarde und 200 Habichte - in den nächsten fünf Jahren abgeschossen werden, das verordnete die niederösterreichische Landesregierung im Dezember und bis Ende Januar dürfen Jäger bereits 200 Mäusebussarde und 50 Habichte erlegen.
Begründung: zum Schutz gefährdeter Arten, die angeblich auf dem Speisezettel dieser Greifvögel stehen. Absurd wie wir meinen! Bei keiner der 26 Arten (wie z.B. Brachpieper, Smaragdeidechse oder Springfrosch) ist eine Bedrohung durch Mäusebussard und Habicht wissenschaftlich nachgewiesen. Bei 16 Arten davon fehlt sogar der Nachweis, dass sie überhaupt von den beiden Greifvögeln gefressen werden. Die Hauptursache ihres Bestandrückganges liegt vielmehr in der fortschreitenden Zerstörung ihres Lebensraumes.
Darüberhinaus besteht Verwechslungsgefahr mit zahlreichen gefährdeten Greifvögeln, da diese dem Habicht und Mäusebussard sehr ähnlich sind. Somit werden gewiß u.a. Sakerfalke, Wanderfalke, Sperber, Sumpfohreule und Rauhfußbussard irrtümlich abgeschossen.
BirdLife, NABU und WWF sind ausdrücklich gegen diese Verordnung und richten einen Brief an den Landesrat ... Retten Sie die Greifvögel vor dem Abschuss und sprechen auch Sie Ihren Widerspruch aus, indem Sie die Greifvogel-Petition unterzeichnen!
Die Unterschriftenlisten werden bis Februar 2009 an den niederöstereichschen Naturschutzlandesrat DI Josef Plank übergeben.
» NABU
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