Erdkröte

Erdkröte

Erdkröten (Bufo bufo) sind einheitlich braun, dunkelbraun oder grau gefärbt. Die Körperoberseite der Erdkröte ist mit zahlreichen Warzen besetzt. Sie besitzt einen gedrungenen Körperbau mit kurzen Hinterbeinen. Die Augen treten weit aus dem Kopf hervor, die Pupillen sind waagerecht geschlitzt.

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Größe
6 bis 13 cm lang. Weibchen deutlich größer als Männchen.

Habitat
Die Erdkröte ist in nahezu ganz Europa verbreitet, fehlt nur in Irland, im Norden Skandinaviens sowie auf den meisten Mittelmeerinseln. Bewohnt vielfältige, oft sogar ziemlich trockene Lebensräume, benötigt aber zur Fortpflanzung stehende Gewässer.

Nest
Anfang März - bei Regen und Außentemperaturen von etwa 10 Grad - brechen die Kröten zu ihren Laichgewässern auf, um ihre Eier abzulegen (= Krötenwanderung). Es wird stets das Gewässer ihrer eigenen Geburtsstätte aufgesucht.

Fortpflanzung
Tausende Eier legt jedes Weibchen in meterlangen Laichschnüren ab, die an Wasserpflanzen abgestreift werden. Nach ca. 12-18 Tagen schlüpfen die schwarzen Larven aus den Eiern und nach drei bis vier Monaten werden aus den Kaulquappen Jungkröten.

Nahrung
Die Erdkröte ernährt sich vorwiegend von Würmern, Insekten, Spinnen und Nacktschnecken.

Klang
Die Männchen quaken nur leise, da ihnen die Schallblase wie bei den Fröschen und Unken fehlt.

Charakteristische Merkmale

  • Erdkröten springen nur sehr selten, sie bewegen sich auf allen Vieren fort.
  • Die Männchen besitzen keine Schallblase.
  • Bei der Wanderung klettern die männlichen Kröten den Weibchen auf den Rücken und lassen sich zum Laichgewässer tragen.

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