Kernbeisser

Nachtegaal

Der Kernbeisser ist bedeutend größer als der Gimpel und fast so gross wie ein Star. Das Männchen ist vom Weibchen kaum zu unterscheiden, jedoch hat das Weibchen hellgraue Flügeldecken, die beim Männchen dagegen komplett schwarz sind. Der Kernbeisser besitzt einen grossen und sehr kräftigen Schnabel. Im Sommer ist der Schnabel dunkelgrau-bläulich gefärbt, im Winter hautfarbig bzw. hellbraun. Die Jungvögel haben eine braune Schuppenzeichnung auf Kopf und Brust.

Lateinischer Name
Coccothraustes coccothraustes

Größe
Bedeutend größer als der Gimpel und fast so gross wie ein Star.

Habitat
Der Kernbeisser brütet in Laub- Mischwäldern, Parkanlagen und Obstbaumgärten. Er ist ganzjährig bei uns und macht im Winter gerne Gebrauch von Futtertischen.

Nest
Das Nestmaterial besteht aus Zweigen, Wurzeln und Halmen. Das grosse Nest wird meistens hoch in den Bäumen in Stammnähe gebaut.

Brutzeit
April-Juni, 1 - 2 Gelege

Nahrung
Der Kernbeisser ernährt sich von Sämereien und Knospen und im Sommer auch von Insekten. Wegen seines kräftigen Schnabels ist er im Stande die harten Kerne von Steinfrüchten wie Kirschen zu knacken. Er kann hiermit einen Druck von 50 kg erzeugen, um ei

Klang

Sein kurzer Ruf ist oft während des Fluges zu hören. Diese Laute ähneln der des Rotkehlchens, sie sind allerdings noch kräftiger. Ausserdem gibt es leise Töne, die die Grundlage seines unauffälligen Gesanges darstellen.

Charakteristische Merkmale

Der Kernbeisser ist ein gedrungener Fink mit einem kurzen Schwanz. Er besitzt einen grossen Kopf mit einem kräftigen Schnabel. Dieser scheue Vogel hält sich vor allem im Sommer hauptsächlich in Baumkronen auf. Im Winter traut er sich auch mal zu, Futterhäuser bzw. -tische aufzusuchen, aber auch nur in Gesellschaft mit anderen Finken. Bei der geringsten Störung ergreift der Kernbeisser die Flucht. Seine Flugbewegungen sind kräftig, schnell und meistens hoch. Bei kurzen Abständen fliegt er in Wellenform. Beim Flug sind oberhalb und unterhalb seines Körpers auffällig weisse Flecke zu erkennen. Am Boden ist sein Gang wackelig mit ausgeprägten Sprüngen. Während der Balz ist es ihm möglich, sehr schnell auf- bzw. abwärts zu fliegen.