Stockente

Stockente

Das Männchen (Erpel) hat eine auffällige Färbung: einen metallisch grün glänzenden Kopf, ein weißes Halsband, eine kastanienbraune Brust und einen grauen Körper. Sein weißer Schwanz besitzt schwarze, gelockte Mittelfedern. Die Füße sind leuchtend orangerot, der Schnabel ist gelb. Das Weibchen (Ente) ist unscheinbarer gezeichnet, sie trägt eine braune Tarnfarbe. Ihr Schnabel ist im Gegensatz zum Männchen dunkelorange. Beide Geschlechter haben einen tiefblauen Flügelfleck (Spiegel). In der Mauser im Hochsommer verliert das Männchen sein Prachtkleid und ähnelt dann dem Weibchen. 

Lateinischer Name
Anas platyrhynchos

Größe
ca. 60 cm lang

Habitat
Stockenten leben in Europa, Asien und Nordamerika. Sie bevölkern stehende und langsam fliessende Gewässer wie Weiher, Flüsse, Seen. Stockenten sind ganzjährig bei uns heimisch, im Winter ziehen sie manchmal auch an Meeresküsten.

Nest
Das Weibchen baut ein Nest aus Halmen und kleinen Zweigen, das mit Daunenfedern ausgepolstert wird. Es befindet sich meistens am Boden in einer Mulde oder dicht darüber im Pflanzendickicht am Ufer.

Brutzeit
1 bis 2 Brutgelege in der Zeit von März bis August. Durchschnittlich 8 - 12 Eier. Die Ente legt ein Ei pro Tag und beginnt erst mit dem Brüten, wenn das letzte Ei gelegt ist. Alle Jungen schlüpfen gleichzeitig nach ca. 28 Tagen. Die Küken verlassen das Nest bereits am ersten Tag und folgen der Mutter.

Nahrung
Ihre pflanzliche und tierische Nahrung besteht u.a. aus grünen Pflanzenteilen (Wasserlinsen, Algen, Uferpflanzen), Sämereien, Früchten, Insekten, Würmern, Schnecken, kleinen Krebsen, u.v.m.

Klang
Die Weibchen geben ein lautes Quaken von sich. Die Rufe der Männchen sind tiefer und leiser. Sie lassen ein ""räb-räb"" ertönen, während der Balz auch einen hohen Pfiff. Fliegende Stockenten erzeugen ein pfeifendes Fluggeräusch.

Charakteristische Merkmale

  • Die Stockente gehört zur häufigsten Entenart und zu den jagdbaren Vogelarten.
  • Kreuzungen mit Hausenten treten häufig auf.
  • Ihr Balzritual ist sehr ausgeprägt. Erpel treffen sich in Gemeinschaften, um zu balzen.