Zilpzalp

Zilpzalp

Dieser lebhafte Vogel führt ein unscheinbares Leben - gut versteckt zwischen Sträuchern und Laubbäumen. Als einer der ersten Zugvögel kehrt er bereits im März zurück in unsere Regionen. Weniger durch seine Erscheinung sondern mehr durch seinen Gesang macht er von sich aufmerksam. Man hört ihn unermüdlich seinen eigenen Namen rufen!

Das Gefieder ist oben olivbraun, unten weissgelb. Er besitzt einen hellen Überaugenstreif, grosse, dunkle Augen mit einem hellen Augenring. Seine Beine sind dunkelbraun. Der Zilpzalp ist dem Fitis sehr ähnlich.


Lateinischer Name

Phylloscopus collybita

Größe

Er wird ca. 11 cm groß und ist damit kleiner als der Haussperling. Flügelspannweite: bis zu 21 cm

Verbreitung
Der Zilpzalp ist in ganz Europa beheimatet, mit Ausnahme der iberischen Halbinsel. Dieser Weidenlaubsänger ist ein weit verbreiteter Brutvogel. Sein Lebensraum sind Wälder, Parkanlagen und Gärten mit hohen Bäumen und Sträuchern. Er hält sich auch in Berggebieten oberhalb der Baumgrenze auf. Der Zilpzalp ist ein Zugvogel, der zum Überwintern zum Mittelmeerraum fliegt.

Nest
Sein backofenförmiges Nest mit seitlichem Eingang liegt gut versteckt in dichter Vegetation in Bodennähe. Das Nest wird aus Halmen, Wurzeln, Blättern und Moos gebaut und von innen mit Federn und Tierhaaren ausgepolstert.

Eier
Zwischen April und Juli brütet der Zilpzalp. Es finden 1 - 2 Jahresbruten statt. Ein Nest besteht aus 4 bis 6 Eiern. Die Jungvögel schlüpfen nach 14 bis 15 Tagen, die in der 1. Woche nur vom Weibchen und später auch vom Männchen gefüttert werden. Nach etwa zwei bis drei Wochen verlassen die Jungen das Nest und gehen selbständig auf Nahrungssuche.

Futter
Seine Nahrung besteht aus Insekten und Spinnen, die er an Bäumen oder darunter im Unterholz findet. Mit seinem zweisilbigen Gesang in einer schön klingenden Terz: 'zilp-zalp' ist er unverwechselbar mit dem Fitis. Zwischen den Strophen ist oft ein leises 'trr-trr' zu hören.

Charakteristische Merkmale

  • Seinem eintönig klingenden Reviergesang ""zilp-zalp-zilp-zalp"" verdankt er seinen Namen.
  • Dieser Weidenlaubsänger fliegt rastlos durchs Gehölz und wippt dabei unentwegt mit dem Schwanz.
  • Er zieht erst im Oktober in Richtung Süden und kommt schon im März wieder aus seinem Winterquartier zurück.