Weißstorch (Ciconia ciconia)

Weißstorch

Die Webcam-Saison 2016 ist nun offiziell beendet. Vielen Dank an diejenigen, die die erste Vivara Webcam-Saison mit uns miterlebt haben. Zusammen haben wir viel mit den von den Kameras beobachteten Vögeln miterleben können - Nestbau, Balz, Eierlegen, Ausbrüten, Jungen grossziehen...

Viele schöne Moment waren dabei; wir hoffen, Sie hatten viel Freude daran! Wir von Vivara hoffen, dass die Zusammenarbeit nächstes Jahr fortgesetzt werden kann, sodass wir Ihnen auch im Frühjahr 2017 wieder tolle Webcam-Übertragungen und Hintergrundinformationen hierzu zur Verfügung stellen können.

Bruchlandung

Wenn einer der Elternteile mit Futter am Nest ist, ist keine Zeit für Eleganz bei der Landung - da zählt, wer als Erster da ist. Dies ist auch deutlich in diesem Video zu sehen - die Jungen landen noch alles andere als elegant oder sicher auf dem Nest. 

 

Die Welt erkunden

Es hat am 26. März mit dem ersten Ei begonnen, am 29. April kam das erste Küken zur Welt. Nun sind wir schon so weit, dass alle drei Jungen sich bereits auf Ausflüge begeben. Nach circa zehn Wochen Verbleib im hoch gelegenen Nest allerhöchste Zeit, etwas mehr zu sehen.

Hierbei hat sich eines der Jungen ein wenig Zeit gelassen – während die anderen beiden schon erste Ausflüge getätigt haben, blieb Nr. 3 noch alleine im Nest zurück. Am 9. Juli liess sich erst sehen, dass Nr.3 dann alleine im Nest geklappert, mit den Flügeln geschlagen, Nestmaterial sortiert und über den Nestrand hinausgeschaut hat. Ein wenig Frustration schien anwesend zu sein. Die anderen beiden kehrten zwischendurch zurück, haben sich ausgeruht und gefressen. Einige Stunden später jedoch, machte sich auch Nr.3 auf den Flugweg! Jetzt sind also alle drei Jungen als Trio unterwegs.

Äusserlich sind die Jungen noch deutlich von den Eltern zu unterscheiden; allein die Schnabelfarbe, welche schwarz bei Jungen und rot bei adulten Störchen ist, lässt deutliche Schlüsse zu. Auch das Verhalten der Jungvögel ist anders, denn sie müssen noch so einiges lernen (z.B. das Manövrieren in der Luft, vom Boden aus aufsteigen, richtig auf dem Nest landen, die Nahrungssuche…). Daher kommen sie noch etwas ungeschickt daher, wenn es um die unterschiedlichen Aktivitäten und Feinheiten geht.

 

Erster richtiger Ausflug

Das erste der Storchenjungen hat sich auf mehrere kurze Erkundungsflüge begeben. Dieses Video zeigt einen circa siebenminütigen Ausflug; als die Mutter mit Beute zum, Nest kommt, wird schnell wieder zurückgekehrt.

 

Es wird weiter geübt

Noch haben die jungen Störche nicht das Nest verlassen - aber es wird wohl bald so sein, dass der erste Erkundungsflug unternommen wird. Die Storchenjungen übenjedenfalls  zwischendurch immer mal wieder die richtigen Flügelschläge und fliegen leicht über dem Nest. Auch zu einem kleinen Streit kommt es (am Ende des Videos); es ist natürlich auch störend, wenn einer die ganze Zeit im Nest rumstolziert und flattert - so viel Platz ist da nun auf wieder nicht!

 

  

Flattern, flattern, flattern

Wie man sieht, sind die Flugübungen weiter fortgeschritten - und man sieht auch wirklich schon einen Unterschied! Im Moment reicht es leider trotzdem erst für ein kurzes Fliegen über dem Nest; die Jungstörche bleiben hierbei komplett im Bild.

 

  

Morgendliche Übungen

Morgenstund...
Hier ist zu sehen, wie die jungen Störche ihre Beine strecken und so zwischendurch auf einem Bein stehen. Einer der Drei übt auch schon fleissig das Fliegen, auch wenn dies mehr aussieht wie "Hüpfen mit Flügelschlag". Die beiden Geschwister, die die Füsse abbekommen, sind wohl weniger angetan.

 

  

Vom Fliegen, Regen & Nestbau

Die Storchenjungen sind jetzt gute sieben Wochen alt. Die Flugübungen nehmen in der Häufigkeit zu und nehmen auch mehr Platz in Beschlag - nicht so schön für die Geschwister, die dann die Flügel des/ der anderen um die Ohren kriegen! In ein bis zwei Wochen - schätzungsweise in der ersten Juli-Woche - wird es vermutlich so weit sein, dass die Jungen ausfliegen.


Es lässt sich nun auch erkennen, warum es wichtig ist, dass die Küken zum Zeitpunkt des Beringens nicht zu alt sind. Sonst besteht Gefahr, dass sie sich hinstellen, wenn sie aus dem Nest geholt werden - im schlimmsten Fall springen sie dann von Nest. Sie können dann im Gleitflug den Boden erreichen, aber damit kann man nicht 100% rechnen - ebenso wenig, wo sie landen. Darum werden Störche beringt, wenn sie ein Alter von circa fünf Wochen aufweisen.
In den letzten Tagen spielte der Regen eine grosse Rolle im Leben der jungen Störche. Jedoch keine schlechte Rolle; die Federn wehren das Waser gut ab, sodass der Regen den Störchen selber wenig ausmacht. Der Vorteil liegt darin, dass der Regen für einen Überfluss an Nahrung sorgt, welche in diesem Alter äusserst gelegen kommt.


Währenddessen wird auch das Nest konstant in gutem Zustand gehalten und aufbereitet. Weiches Material um das Nest trocken zu halten; Äste und Zweige, damit der Rand des Neste mitwächst und um alles zusammen zu halten. Wenn kein menschlicher Einsluff auf das Nest ausgeeübt wird, um das Nest ein wenig zu beschränken, so kann es bis zu zwei Meter hoch und sehr schwer werden - bis zum Gewicht eines kleinen Autos.

 

  

Küken sind keine Küken mehr

29. April - wer kann sich noch daran erinnern? Ein Küken schlüpft aus dem Ei. Kopf und Schnabel erinnern schon an den Storch, zu dem es später aufwächst. Der Körper ist jedoch noch klein, grau und hat nur kleine Stümmelchan, wo später Flügel sein sollen. Die Küken krochen zuerst noch auf dem unteren Bereich der Füsse umher; klapperten mit dem Schnabel, noch ohne dabei Laute von sich zu geben. Und wenn sie nicht am fressen waren, lagen sie eher faul herum.

Diese Zeiten sind nun vorbei! Wir haben den 15. Juni; dies sind nun keine Küken mehr, sondern Störche. Der Bauchspeck ist Muskeln gewichen und auch die Beine sind nun prächtig lang und können voll genutzt werden. Die Daunen sind verschwunden und die nun langen Flügel sind voll befiedert. Auch das Verhalten hat sich verändert. Als Übung für später helfen die jungen Vögel den Eltern bereits, dem herangetragenen Nistmaterial einen Platz zu geben.

Was ebenso auffällt ist, dass die jungen Störche viel herumschauen. Von gerade über den Nestrand hinaus bis zum Horizont. Alles, was sich vorbei bewegt, wird mti grossem Interesse betrachtet. Die jungen Störchen strecken auch immer öfter ihre Flügel aus und schlagen ein paar Male mit ihnen.

Mittlerweile wird auch nicht mehr so viel Futter ans Nest heran getragen. Erstens dürfen die Jungen, damit sie gut fliegen können, nicht zu schwer sein. Zweitens werden die Eltern die Jungtiere auf Basis des gesunden Hungers aus dem Nest locken, um selbst auf Nahrungssuche zu gehen. Aber in den kommenden Wochen werden wir noch spektakuläre Flugübungen der drei Jungen beobachten können. Auf dem Nest und immer ein Stückchen höher...

 

  

Neue Videos

 

 

  

Schauen, Messen, Ringen

Letzte Woche wurden die drei Jungen kurz aus dem Nest geholt, sodass sie am Boden von einem Experten mit den speziellen Ringen versehen werden konnten.

Es stelle sich natürlich auch die Frage, ob man noch sehen konnte, welches der Jungen damals durch das andere Storchenpaar angegriffen wurde. Vorsichtig hat der Experte die Halsfedern von allen drei Storchenjungen auseinander geblasen und nach einer Wunde Ausschau gehalten. Es war nichts zu finden.  Scheinbar hatte die Wunde dann schwerer ausgesehen, als sie letztendlich war. Aber das kennen wir ja auch von uns Menschen – manchmal blutet eine nicht so ernsthafte Wunde ziemlich  stark.

Meisten wiegen junge Störche in dem Alter, in dem sie beringt werden, zwischen 3 und 3,5 kg. Dies bewahrheitete sich auch bei diesen drei Küken:

Küken 1 (Ring 3E 804) wog 3306g, Küken 2 (Ring 3E 805) 3020g und Küken 3 (Ring 3E 806) 3250g.

Ebenso wurde Maß genommen:

  • Küken 3E 804: Flügellänge 332 mm, Schnabel 94 mm, Kopf-Schnabel 175 mm, Tarsus 188 mm, Tarsus  inkl. längstem Zeh 275 mm
  • Küken 3E 805: Flügellänge 346 mm, Schnabel 85 mm, Kopf-Schnabel 170 mm, Tarsus 185 mm, Tarsus  inkl. längstem Zeh 270 mm
  • Küken 3E 806: Flügellänge 348 mm, Schnabel 95 mm, Kopf-Schnabel 175 mm, Tarsus 189 mm, Tarsus  inkl. längstem Zeh 290 mm

Bei Ankunft des Hocharbeiters am Nest , wurde ein grosses Handtuch über die Jungen gelegt. Dieses hat den Effekt, dass die Jungen sich extra ruhig verhalten. Auch bei dem Zurückbringen kommt das Handtuch zum Einsatz und wird erst im letzten Moment gelüftet.   Beim Messen, Wiegen und Ringen dient es als Unterlage oder Bedeckung der Jungen.

Die Mutter war noch Ankunft der Jungen wieder sehr schnell beim Nest (innerhalb von zehn Minuten) – dies ist eher aussergewöhnlich, denn die Eltern halten normalerweise Abstand , beobachten die Geschehnisse und schauen ab und zu mal vorbei. Innerhalb einer halben Stunde gab es dann auch wieder die erste Mahlzeit nach dem „Ausflug“ der Jungen, als ob nichts geschehen war.

Sicherlich fragen sich einige Leute, ob das Beringen nicht Stress für die jungen Vögel und die Eltern bedeutet. Der Experte, der die Jungen beringt hat, berichtete, dass er keinen erhöhten Puls oder Anspannung seitens der Tiere bemerkte. Die Jungen stellen sich instinktiv tot – dies haben sie auch in diesem Fall getan. Der Stress, welcher durch fremde, angreifende Störche verursacht wird, ist viele Male höher als im Falle der Beringung; sowohl für die Eltern als auch für die Jungen.

  

Nest-Alltag

Die Jungen können immer besser stehen. Der Nistalltag gestaltet sich in der Regel ruhig (solange es keinen unerwünschten Besuch gibt). Die Eltern fügen zwischendurch immer mal wieder kleine Äste oder Zweige zum Nest hinzu, füttern die Jungen und schützen sie vor schlechtem Wetter o.ä.

In diesem Video ist zu sehen, wie das Nest "verschönert" wird, wie gesammelte Nahrung hervorgewürgt und auf dem Nestboden fallen gelassen wird und wie die Jungen sich daran bedienen. Der Morgen der Aufnahme war ein wenig nebelig.

 

Brusthaar?

Regen...Das bedeutet Regenwürmer, dasbedeutet mehr Nahrung - also gut für die Störche. Auch bei den Jungen kommen unverdauliche Nahrungsbestandteile in Form von Gewölle wieder "oben heraus". Darin befindet sich auch Brusthaar...von Regenwürmern.

Klingt seltsam? Wo haben Regenwürmer denn bitteschön Haare? Sie haben tatsächlich welche. Auf der Brust des Regenwurms befinden sich kurze Borsten, die bei der Fortbewegung behilflich sind. Diese können von den Störchen nicht verdaut werden, darum kann man sie in den Gewöllestücken wiederfinden. Nicht, dass sie gross auffallen würden - man kann sie i.d.R. nur unter einem Mikroskop erkennen.

Wenn der Hunger treibt, fressen die Küken alles, was ihnen vor oder in den Schnabel kommt. Dann picken sie auch Reste aus dem Nest auf, essbar oder nicht. Es kann sogar so weit kommen, dass sie altes Gewölle fressen. Dies stillt zwar den Hunger, aber ernährt nicht. Gewölle kommt normalerweise wieder auf gleichem Wege hinaus, aber manchmal werden die Stücke oder Kugeln so gross, dass die Küken Schwierigkeiten haben, sich ihrer wieder zu entledigen. Sand macht das Gewölle schwer und kompakt. Manchmal verheddern sich Gewölle einander, mit langen Grashalmen, Kordeln/ Tau, Gummibändern...Die Folgen konnen schwerwiegend sein; regelmässig sterben Jungen durch Ersticken. Dies geschieht besonders in Zeiten, wo das Nahrungsangebot knapp oder nicht ausreichend ist. Regen ist also ein gutes Zeichen.

 

Auf eigenen Beinen

Die Entwicklung der Jungen schreitet sichtbar voran. Ab und zu sieht man schon, wie sie schon auf den Füssen stehen. Dies tun sie meist, wenn sie sich für den Stuhlgang an den Rand des Nestes bewegen. Sie sind dabei noch sehr wackelig auf den Beinen und knicken/knien somit schnell wieder ein. Den ganzen Tag aufrecht stehen, das können die Küken erst in ein paar Wochen. Dazu sind sie zum jetzigen Zeitpunkt einfach noch nicht kräftig genug. Meistens stehen sie auf den Füssen, der Unterschenkel steht hierbei nach vorne. Das Kniegelenk sowie der der Schwerpunkt liegt bei Störchen höher als beim Menschen, ganz oben in Bauchnähe, im Federkleid versteckt und nicht ohne Weiteres sichtbar. Darunter sitzt das Schienbein, welches oft teilweise gefiedert ist. Das Gelenk hierunter ist also nicht das Knie, sondern eigentlich das Intertarsalgelenk. Im Grunde stehen die Küken noch darauf.
Tipp: Wer mehr über die Bein-Anatomie der Störche erfahren möchte, findet unter http://www.reinhold-necker.de/seite12.html viele nützliche und anschauliche Informationen.

 

Drama im Nest - nichts für schwache Nerven

Pfingsten bedeutete wirklich Drama für “unser” Storchennest. Manch einer war über Pfingsten vielleicht unterwegs und hat nicht alles mitbekommen, sieht aber nun, dass nur noch drei Küken im Nest sind. Was ist also passiert?

In Beugen, circa 5 km von Gennep (wo die Webcam installiert ist) entfernt, befindet sich ebenfalls ein Storchennest. Das Gelege dieses Paars ist jedoch missglückt. Das Paar hatte zwei Küken, verliessen jedoch das Nest, was für die Küken alles andere als gut ist. Somit schien hier etwas nicht ganz richtig zu sein. Bei Überprüfung des Nestes liess sich nichts mehr erkennen, unter dem Nest wurde jedoch ein Junges von circa 10 Tagen Alter gefunden. Dieses Storchenpaar (erkennbar sind Mutter mit Ring und Vater ohne Ring)  terrorisieren nun regelmässig das Nest in Gennep. Dies scheint aus der Frustration über das eigene, fehlgeschlagene Gelege zu kommen. Es kommt vor, dass fremde Storchenpaare Eier von anderen Eltern kaputtpicken oder aus dem Nest werfen.

Wie sich über Pfingsten beobachten liess, war “unsere” Storchenmutter auf Futtersuche, während der Vater das Nest bewachte. Hier wurde er von den beiden fremden Störchen aus Beugen belästigt und verliess das Nest, um die Störenfriede zu vertreiben. Dies hätte er besser nicht getan, denn die Jungen waren in dieser Zeit auf sich allein gestellt. In diesem Moment kam das fremde Weibchen (rechts beringt) und pickte auf eines der Küken ein. Sie packte eines der Jungen und zog dieses beinahe aus dem Nest. Glücklicherweise liess sie es doch noch los und das Küken konnte wieder zur Nestmitte kriechen. Dort blieb es flach liegen – dies ist das instinktive Verhalten bei Gefahr. Dann lief das Weibchen zur anderen Seite des Nestes, griff sich das kleinste Küken und warf dieses über den Nestrand, während das zuvor angegriffene Junge protestiert.

Dies sind natürlich traurige, bedauerliche Bilder und wir verstehen, dass man so etwas nicht gerne beobachtet und am liebsten helfen wollen würde. Jedoch können wir an dieser Stelle wieder nur betonen, dass dies nun einmal der Lauf der Natur ist. Ähnliche Szenen ereignen sich auch in Nestern, die nicht mit Kameras beobachtet werden (nicht nur bei Störchen, auch bei anderen).

 Auch dieses Küken wurde selbstverständlich beigesetzt. 

Unten stehend eine Videozusammenfassung der Ereignisse - Achtung jedoch: die Bilder können als schockierend erfahren werden!

 

Das kleinste Küken war zu schwach

Wie in den Einträgen zuvor schon besprochen, ist es nicht unwahrscheinlich, dass nicht alle Küken es schaffen werden, stark und gesund das Nest zu verlassen.

Nun war es leider schon schon so weit: das kleinste Küken, welches zuletzt auf die Welt kam, hat es leider nicht geschafft. Geboren am 4. Mai 2016, lag es eine Woche später, am 11. Mai 2016, tot im Nest. Die Storchenmutter hat die Leiche daraufhin aus dem Nest entfernt, um das Nest sauber und hygienisch zu halten. Wir hoffen, dass zumindest alle anderen vier Küken das Nest als prächtige, junge Störche verlassen werden.

Einer der Experten von „Beleef de Lente” ist zum Standort des Nestes gefahren, um das Küken zu untersuchen. Das Küken wog 105g, hatte eine Schnabellänge von 25mm (Kopf und Schnabel kamen zusammen auf 59mm), einen Tarsus von 32 mm, wobei Tarsus und Zehen insgesamt 47mm ausmachten. Nach den Messungen wurde es beigesetzt, nahe des Ortes, an dem auch letztes Jahr schon ein Storchenküken bestattet wurde. 

 

Wachsen, wachsen, wachsen

Was wohl die Entwicklung der Jungen parat hält?

Stellen wir uns vor, dass sie physisch alle gleich aufgestellt wären, keines eine angeborene Abweichung oder Probleme hätte, sodass es kein „schwächstes“ Küken gäbe. Es gibt jedoch nur genug Futter für eine bestimmte Anzahl, zum Beispiel zwei Küken. Welche gehen dann leer oder mit sehr wenig aus?

 Es lässt sich nicht alles per Webcam beobachten, aber man sieht doch schon kleine Unterschiede. Beispielsweise im Charakter und im Verhalten der Küken. Höflichkeit ist für Menschen positiv, wobei man es auch hier übertreiben kann, wenn es zu sehr auf eigene Kosten geht. Auch Vogelküken dürfen nicht „zu“ höflich sein und den anderen uneingeschränkten Vortritt lassen – denn dann gehen sie bei der Fütterung systematisch leer aus. Das Küken, welches zuerst begreift, dass der Vater oder die Mutter mit Futter ankommt, ist im Vorteil. Es muss nicht einmal das Stärkste der Küken sein, solange es das Erste ist, dass für die Fütterung bereit ist/ Signale gibt etc. Es geht sich hier also um die schnelle Anpassung an die Umgebung und die unterschiedlichen Situationen im Leben eines Kükens. Solange genug Futter vorhanden ist, ist alles weitgehend in Ordnung. Sobald das Futter jedoch knapp wird, kann sich dies ändern. Dann herrscht nicht das Recht der Stärkeren, sondern des des am besten Angepassten.

Die Jungen, die letztendlich das Nest verlassen, sind diejenigen, die am besten „ausgerüstet“ waren. Mit den anderen Küken war nicht unbedingt etwas verkehrt, aber die, die ausgeflogen sind, waren doch ein wenig besser.

Zwischen den Jungen gibt es meist subtile Unterschiede: das eine kann besser mit Wärme umgehen, das andere verträgt nasses Wetter besser. Vielleicht ist eines dabei, dass etwas eher als die andere Küken schon grössere Futterstücke schlucken kann, während ein anderes bei Futtermangel gerade etwas schneller dabei ist. Die „erfolgreichen“ Jungen, sind die, die an die hiesige Situation am besten angepasst sind. Wäre das Nest an einem anderen Ort zu finden, beispielsweise in Spanien, könnte es sein, dass andere Küken erfolgreich aus dem Nest ausfliegen.  

Es ist und bleibt natürliche Selektion, die hier ausschlaggebend ist, auch wenn es natürlich nicht schön anzusehen ist, wenn Jungen es nicht schaffen.  Wir müssen uns auch im Falle dessen, dass es nicht alle Storchenküken aus dem Nest schaffen, bewusst werden, dass die Natur dies nun einmal so regelt. Denn eine Vogelart kann sich über längere Zeit nur an wechselnde Umstände anpassen, wenn die Jungen Unterscheide zeigen und  die optimale Anpassung fortgetragen wird. 

 

Es klappert der Storch

Mittlerweile sind die Küken so gross, dass sie auf der Webcam deutlich zu sehen sind. Sie versuchen jetzt auch schon, mit dem Schnabel zu klappern, aber so ganz eindrucksvoll ist das noch nicht (man erinnere sich an Simba aus "Dem König der Löwen" und seine ersten Brüllversuche). Bei Störchen gehört das Klappern zur Bergrüssungszeremonie. Hierzu wirft der Storch seinen Kopf nach hinten und schlägt die beiden Schnabelhäflten gegeneinander. Das Klappern der Eltern kann für die Jungen auch bedeuten, dass Gefahr im Verzug ist. Die Jungen halten sich dann ganz ruhig, um nicht aufzufallen. Wenn die Eltern mit dem Klappern stoppen, betteln die Jungen um Futter. Der Elternteil würgt dann Futter hervor, das im Kropf bewahrt und teils aufgeweicht wurde.


Fünf Küken

Scheinbar ist heute das fünfte Küken geschlüpft - da es jedoch viel kleiner als die vier lebhaften Geschwister ist, ist es leider nicht so gut sichtbar. Wie bereits im vorherigen Eintrag vermerkt, haben die ersten drei Küken die grössten Überlebenschancen - wir hoffen jedoch, dass auch Küken 4 und Küken 5 gute Chancen haben, das Nest als junge, flügge Störche zu verlassen.

 

Frohe Botschaften bei den Störchen

Am 29. April war es soweit: Die ersten beiden Storchenjungen sind geschlüpft. Morgens war das erste wackelige Köpfchen zu sehen und einige Stunden später schlüpfte das zweite Küken aus dem Ei. Und am nächsten Tag - 30. April - folgte auch schon Küken Nummer drei. Wenn Sie sich fragen sollten, warum die Eier so unterschiedlich auskommen, obwohl die Eier nacheinander - in einem Abstand von jeweils zwei Tagen - gelegt wurden, folgt hier die Erklärung.
Das 1. Ei wurde gelegt und danach in Warteposition gehalten, das Ei durfte abkühlen. Das 2. Ei wurde zwei Tage später gelegt, doch es wurde danach nicht direkt bebrütet. Das Ei kühlte kurz ab. Am nächsten Tag wurde mit dem Ausbrüten der Eier begonnen. Das 3. Ei war im Vorteil, es wurde gelegt und ist warm geblieben, denn das Ausbrüten hatte inzwischen begonnen. Das 4. Ei kam zwei Tage später nach dem 3. Ei und es hatte den gleichen Vorteil, nämlich wurde direkt nach der Eiablage bebrütet, das Gleiche gilt für das 5. Ei.
Das hat allerdings Effekte auf die Jungen. Die ersten beiden sind fast gleichzeitig geschlüpft, das dritte folgte knapp einen Tag später. Diese drei Jungen haben die größte Überlebenschance. Die beiden Nachfolger sind sozusagen Reserveküken - auch wenn das ein wenig hartherzig klingt. Sie werden nur überleben, falls den anderen Jungen (bzw. eines von ihnen) etwas zustößt , oder wenn die Futtervoraussetzungen bzw. -vorräte während der zehn Wochen Nestlingszeit extrem gut sind.

 

Eier-Überschuss - schon fünf Eier gelegt

Ein Froschweibchen produziert hunderte Eier. Diese „gelingen“ teilweise nicht, werden von Fressfeinden vertilgt – und doch bleiben so genug übrig, um das nächste Stadium zu erreichen. Auch dann haben sie es nicht leicht. Die sehr grosse Eier-Anzahl innerhalb eines Geleges sorgt also dafür ,dass trotz aller Strapazen und Verluste immer noch genug Jungen übrig bleiben.

Auch Störche produzieren einen Überschuss an Eiern, jedoch nicht so übertrieben viel wie der Frosch. Fünf bis sechs Eier sind hier normal – es besteht eine Wahrscheinlichkeit, dass sich hierunter auch ein „missglücktes“ oder unbefruchtetes Ei befindet. So kommen durchschnittlich vier Storchenjunge zur Welt – auch dies ist genau gesehen ein Überschuss, bei dem bei sehr günstigen Konditionen alle Jungen überleben; in der Regel verlassen aber nur zwei Jungen am Ende erfolgreich das Nest, um selbst die Lüfte zu erkunden.

Auch hier werden wir dies wohl miterleben, denn es sind bereits fünf Eier gelegt worden – es sei somit gesagt: Es ist normal, dass nicht alle Jungen überleben und es wird deshalb auch nicht in den Lauf der Natur eingegriffen.

 

Selbst im Dunkeln sichtbar

Dank der Live-Verbindung der Webcams können wir die Störche Tag und Nacht über gut beobachten. Auf den Nachtaufnahmen ist es selbstverständlich dunkel, jedoch sieht es so aus, als wäre irgendwo eine Lichtquelle angebracht, die das Nest anstrahlt. Dies ist jedoch nicht der Fall! Dieser Effekt entsteht durch die Verwendung von einer Infrarotkamera, die die Nachtaufnahmen sichtbar macht. Die Infrarot-LEDs sind eine Art kleine Lichtquelle, die das Restlicht verwendet, um im Dunkeln besser sehen zu können. Dadurch sind die Aufnahmen auch schwarzweiss. Sobald wieder genug Licht verfügbar ist, kann die Kamera wieder in Farbe senden. Die Nachtruhe der Störche (und der anderen beobachteten Vögel) wird somit nicht durch künstliche Lichtquellen gestört, obwohl sie selbst im „Spotlight“ stehen.

 

Noch ein Ei!

Durch die Platzierung der Kamera können wir leider nicht direkt von oben ins Nest schauen, auch die Eier sind so nicht so einfach zu sehen. Aber wie wir am 1. April sehen konnten, sind es tatsächlich vier!

Wenn man sich die kalkweissen Eier anschaut, fällt einem i.d.R. auf, dass diese eigentlich eher klein sind – nicht viel grösser als ein Hühnerei. Obwohl ein Storch natürlich viel grösser ist, als ein durchschnittliches Huhn. Die Erklärung hierfür ist, dass die Hühnerküken direkt nach dem Schlüpfen schon umherlaufen und nach Futter suchen. So wie auch bei Enten, Schwanen und Wiesenvögel handelt es sich bei ihnen um sogenannte Nestflüchter. Storchenküken sind noch grösstenteils hilflos, wenn sie das Ei verlassen; sie haben sich während der Zeit im Ei weniger weit entwickelt. So muss das Ei auch weniger Nahrungsvorrat enthalten und kann somit kleiner sein. Die weitere Entwicklung findet dann im Nest statt.

Das fünfte Ei scheint in der Mache zu sein. In der Zwischenzeit wird noch weiterhin am Nest gebaut; es muss nämlich auch gut unterhalten werden. Neben Ästen wird auch viel weiches Material, zum Beispiel Stroh und Heu, ins Nest gebracht. Wenn das Nest durch Regen nass wird, kann man es nur trocknen, indem man trockenes Material darauf schichtet.

Zur Zeit bauen immer mehr Störche ihre Nester auch in Bäumen. Scheinbar endlos platzieren sie Äste in Baumgabelungen, bis endlich das ein oder andere hängen bleibt. Und sollte dies nicht der Fall sein, versuchen sie es am nächsten Tag einfach noch einmal. Früher oder später wird es schon irgendwie funktionieren. In der Nacht stoppen die Bau- und Unterhaltsarbeiten. Wenn die Storchenmutter brütet, kann sich das Männchen dann ausruhen.

 

Drei Eier

Es sind nun doch drei Eier im Storchennest! Zwischendurch, als sie das Nistmaterial umgeschichtet hat, liess Mutter Storch sehen, dass sich bereits eine stattliche Anzahl Eier im Nestinneren verbirgt. Im untenstehenden Video lässt sich sehen, dass es insgesamt drei Eier sind - auch wenn zwei davon sehr nahe beieinander liegen.

 

Es geht los

Am 26. März 2016, kurz nach Mitternacht, um 0:14 Uhr, sind „unser“ Storchenweibchen und Storchenmännchen Eltern geworden. Und es ging weiter: 47 Stunden nach dem ersten Ei wurde am 28. März 2016 auch schon das zweite Ei gelegt.

Zwischendurch ist es eher schwierig, beide Eier gut auf der Webcam sehen zu können, da die Storcheneltern diese immer wieder mit Nistmaterial bedecken ( vor allem während des starken Windes der letzten Tage) und schützen.

Aber schön, dass es nach all dem Stress mit unerwünschten Besuchern nun doch geklappt hat!

 

Storcheninvasion

Was für ein Tumult auf einmal herrschte…! Auf einmal kamen zehn Störche am Storchennest vorbei und sorgen damit für Verwirrung. Was ist da vorgefallen? Wenn Störche sich auf den Vogelzug begeben, tun sie dies meist in Gruppen, welche mitunter recht gross sein können. Die Rückkehr von diesen Ausflügen ist weniger auffällig, denn diese geschieht verteilt über Zeit und Gebiete, denn die Störche kehren aus verschiedenen Gebieten in Europa und Afrika zurück. Die rückkehrenden Gruppen sind somit deutlich kleiner und fallen bei Ankunft in den Brutgebieten weiter auseinander. Zu guter Letzt ziehen die Störche individuell los, um ihr vertrautes Nest oder – im Falle von Jungtieren – einen neuen Nistplatz aufzusuchen.

Es sieht so aus, als sei der berichtete Tumult von solch einer kleinen, rückkehrenden Gruppe verursacht worden. Die Störche kehren in ihr Brutgebiet in den Niederlanden oder auch in Deutschland zurück, während die Hormone verrücktspielen - ein Storchennest dann natürlich eine gewisse Anziehungskraft ausübt. Es fand kein ernsthafter Versuch statt, das Nest zu übernehmen oder Teile davon zu entfernen, dafür war die Gruppe dann doch wieder zu gross. Spannend wird dies erst, wenn einzelne, fremde Störche sich beim Nest einfinden und sich dort niederlassen wollen.

 

Duldsam?

Regelmässig finden sich Tauben und Dohlen im Storchennest ein. Die Tauben gebrauchen es als eine Art Aussichtsturm, die Dohlen nehmen hier und da auch noch den ein oder andere Zweig für den eigenen Nestbau mit. Aber nicht immer wird um Nistmaterial gestritten, Storchennester bieten vielen unterschiedlichen Vögeln ein Zuhause.

Jedes Jahr bringt das Storchenpaar neue Äste und Zweige zum Nest, um dieses für die Brutsaison auf Vordermann zu bringen – so kann nach jahrelangem Bewohnen ein Nest von 1-2m Höhe entstehen. Diese Storchennester können einen grossen Umfang und mehrere hundert Kilo an Gewicht erreichen. Kein Wunder, dass so ein grosses, prächtiges Nest auch für andere Vogelarten attraktiv ist. Bei bekannten „Untermietern“ handelt es sich um Zaunkönig, Star, Feldsperling und sogar selbst den Wanderfalken. Diese Untermieter leben in Harmonie mit den eigentlichen Bewohnern des Nestes.

Storchennester sind auch bei Nilgänsen beliebt; diese schaffen es mitunter auch ab und zu, die eigentlichen Bewohner zu vertreiben und das Nest einzunehmen. Die Nilgans brütet mit Vorliebe in Bäumen, in grossen Nestern anderer Vögel, in Baumstammgabelungen oder in dichter Vegetation. Ein Nest an einem hohen, ruhigen Standort, schon mit Ästen und Zweigen angerichtet, kommt ihnen also besonders gelegen. Für die Nilgansjungen ist dies kein Problem, sie purzeln als Küken aus dem Nest hinunter, ohne sich ernsthaft zu verletzen.

 

Vater und Mutter

Wie sieht man den Unterschied?

Es gibt meist keine deutlich sichtbaren Unterscheide zwischen Storchenmännchen und –weibchen. Im Gegensatz zu anderen Vogelarten sieht sich das Gefieder sehr ähnlich. In der Literatur wird das Männchen als etwas grösser, mit einem kräftigerem Schnabel. Aber: in der Natur gibt es natürlich auch kleinere Männchen und grössere Weibchen, sodass es nicht so einfach ist.

Die beste Methode, um zu unterscheiden, welches Geschlecht ein Storch hat, ist das Beobachten der Paarung. Das Männchen steigt dann nämlich auf den Rücken des Weibchens. Wenn sie jedoch wieder nebeneinander stehen…Wer ist dann wer?

Manche haben bestimmt schon gesehen, dass einer der beiden Störche, die in dieser Webcam zu sehen sind, einen Ring um das Bein trägt. Die Paarungen haben erkennen lassen, dass es sich bei dem beringten Tier um das Männchen handeln muss. Diese Beringung wurde angebracht, um den Bestand und die Verbreitung der Störche nachvollziehen zu können; so werden eine gewisse Anzahl Storchenküken bereits früh mit Ringen versehen. Jedoch lässt sich bei den Küken nicht erkennen, um welches Geschlecht es sich handelt. Das würde das Ganze ja auch zu einfach machen…

 

Warum stehen die Störche so oft auf einem Bein? Ist ihnen kalt?

In den Beinen befinden sich Blutgefässe – Blut strömt bis in die Zehen und kehrt danach wieder in den Oberkörper zurück. Die Durchblutung funktioniert so, dass das hinunter fliessende Blut das zurückkehrende Blut teilweise wieder erwärmt. Im Oberkörper wird es dann wieder vollständig auf die ursprüngliche Körpertemperatur zurück erwärmt. Dieser Prozess sorgt dafür, dass das Blut oder die Füsse und Beine nicht erfrieren. Die nicht isolierten Füsse und Beine sind recht kalt – und dies ist auch von Nöten,um zu starke Abkühlung zu vermeiden. Wenn trotzdem zu viel Abkühlung in den Füssen und Beinen stattfindet, dann ist es für die Störche sinnvoll, auf einem Bein zu stehen und das andere zwischen den Bauchfedern zu verbergen.

Das Stehen auf einem Bein erfüllt auch noch einen anderen Zweck: es ermöglicht das Ausruhen des hochgezogenen Beines. Menschen machen es eigentlich nicht viel anders. Wenn man auf zwei Beinen steht, verteilt man sein Körpergewicht oftmals nicht gleichmässig, sondern konzentriert dieses auf eines der beiden Beine. Erkennbar ist dies daran, dass das Knie des Beines „eingerastet“ und nicht locker ist. So könnten auch wir das andere Bein nach oben ziehen, dies sähe bei uns aber eher seltsam aus (ausser beim Yoga).

Gestern stand der Storch für einige Zeit regungslos mit nach unten geneigtem Kopf im Nest. Aber was tut er da genau – gab es etwas Interessantes zu sehen? Letztendlich machte er sich nur bereit, um Gewölle hoch zu würgen. Diese Gewölle kennt man meist von Eulen, aber auch Störche würgen diese von Zeit zu Zeit hoch. Diese Gewölle bestehen aus unverdaulichen Essenresten, sind ca. 4-6 cm lang und stabil. Man kann sie aufnehmen und betrachten, ohne dass sie auseinanderfallen. So lassen sich an der Aussenseite häufig Käferreste sowie kleine Knochen und Haare von zum Beispiel Mäusen erkennen. Aber auch andere Elemente, die der Storch bei der Futteraufnahme unfreiwillig mitgefressen hat, wie kleine Steine und Muscheln, lassen sich erkennen. Leider finden sich in dem Gewölle auch Abfälle, vor allem Gummibänder. Diese werden von den Vögeln häufig für essbare Würmer gehalten, sind jedoch sehr schädlich für die Vögel. Wenn Sie also draußen ein Gummiband liegen sehen, entsorgen Sie es bitte – die Vögel werden es Ihnen danken.

Wenn ein Storch erst einmal ein Nest gefunden hat, kehrt er in der nächsten Brutsaison gerne wieder dorthin zurück. Die Störche räumen das alte Nest nicht grossmässig aus, sondern bauen das Neue auf der Basis des Alten. So können mitunter hohe Bauten entstehen.

Bei Nestern in menschlichen Zivilisationsgebieten muss manchmal etwas nachgeholfen werden, denn es kann vorkommen, dass Äste oder Teile des Nestes herunterfallen können. Der Unterhalt oder das Säubern eines alten Storchennestes ist eine sensible Angelegenheit und wird deshalb ausserhalb der Brutsaison von einem Experten durchgeführt.

In nächster Zeit kann man dann auf dieser Webcam verfolgen, wie das Storchenpaar das Nest nach Belieben herrichtet – mit Ästen, Zweigen, stabilem Grass, Moos etc.

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