Webcam-Blog: Schleiereule

 
 

Update - 27/06/2018

Es sieht danach aus, als würden die Tauben nicht mehr zum Nistkasten zurückkehren. Ob die Schleiereule sie mit ihren nächtlichen Ausflügen verscheucht hat? Heute Morgen war sie jedenfalls im Nistkasten zu sehen.
Die Taubeneier wurden seit Montag nicht mehr weiter ausgebrütet, was heisst, dass sie als verloren betrachtet werden müssen. Denn so lange Pausen sollte es beim Ausbrüten nicht geben. Ob die Tauben noch einen zweiten Versuch starten werden, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Ab und zu schaut noch eine Taube im Nistkasten vorbei, den Eiern wird aber nicht allzu viel Aufmerksamkeit geschenkt (es wird nicht intensiv weiter ausgebrütet) - obwohl am 26. Juni etwas Nistmaterial in den Kasten gebracht und kurz auf den Eiern gesessen wurde.

Screenshots der Schleiereule vom 27.06.18, 7:45 Uhr und 8:30 Uhr, eingereicht von Elke K.:

Zwei Eier alleingelassen - 25/06/2018

Nachdem das Taubenpaar den Nistkasten zügig bezogen und in kurzer Zeit zwei Eier aufweisen konnte, hat sich nun scheinbar das Blatt gewendet.

Obwohl es erst so aussah, als würde das Gelege von zwei Eiern nun ausgebrütet, wurden die Eier am 24. Juni für längere Zeit allein gelassen - um 11 Uhr morgens sowie abends waren sie alleine im Kasten - wie lange sie insgesamt unbebrütet waren, ist noch nicht ganz deutlich. Um 21:12 Uhr befand sich das Weibchen wieder im Nistkasten, sass jedoch nicht auf den Eiern. Des Öfteren wurden die Tauben auf dem Brett am Nistkasteneingang gesehen. Auch gegen 21 Uhr lagen die Eier wieder alleine im Kasten. Sie wurden jedoch zwischenzeitlich bewegt.
Es sieht ganz danach aus, als wären die Brutbemühungen aufgegeben worden? Es ist jedoch nicht klar, warum es so kam. Wird ggf. ein zweiter Versuch gestartet?

Screenshots von Ingrid U., 24.06.18, verschiedene Zeiten:

Screenshots von Britta v.E., 24.06.18, von 15:15 Uhr und 23:50 Uhr:

 

Taube hat Nistkasten endgültig bezogen - 18/06/2018

Der Schleiereulen-Nistkasten wurde nun - nachdem die Dohlen ihr Gelege grossgezogen hatten - schnell von einem Taubenpaar belegt. Die Tauben haben ihr Gelege bereits mit einem Ei gestartet. Das Gelände, auf dem sich die Scheuen mit dem Schleiereulen-Niskasten befindet umfasst insgesamt 2,5 Hektar - es leben dort einige Vogelarten, die gerne von so einer grossen Brutstätte Gebrauch machen.

Hinweis: VBN/ Beleef de Lente haben auf ihrer Website diese Kamera bereits abgeschaltet. Wir können somit nicht sagen, wie lange diese Webcam-Übertragung noch aktiv sein wird - es ist aber wahrscheinlich, dass spätestens Ende Juni die Übertragung eingestellt wird.

Screenshots eingreicht von Elke K., Uta K. und Ingrid U.

 

Schon wieder ein neuer Bewohner? - 13/06/2018

Die Dohlenfamilie ist ausgezogen, was nun dazu führt, dass sich andere Interessenten am Nistkasten einfinden - wie diese Taube. Screenshots eingereicht von Ingrid U. und Uta K.

Dohlenküken erfolgreich ausgeflogen - 07/06/2018

Gestern war es so weit: Das Dohlenküken hat erfolgreich das Nest verlassen!

Am heutigen Tag ist es nun bereits 34 Tage alt – und was für eine aufregende Zeit es war, bis wir diesen Tag erreicht haben. Von dem ursprünglich grossem Gelege, das für die unerfahrenen Eltern nicht zu handhaben war, zu einem stattlichen Dohlenküken, das nun bereits ist, die weite Welt zu erkunden. In der letzten Zeit, besonders in der vergangenen Woche, hat die junge Dohle einige Veränderungen durchgemacht – sowohl körperlich als auch verhaltenstechnisch. So ist der Schnabel ist inzwischen dunkler, der Bauch nicht mehr kahl und die Federn sind prächtig gewachsen. Zwar ist das Federkleid noch nicht vollständig ausgebildet – die Schwanzfedern haben beispielsweise noch nicht die volle Länge erreicht – aber im Prinzip ist die junge Dohle trotzdem startklar. Im Nistkasten wÄren die langen Schwanzfedern auch eher unopraktisch gewesen - aus Gründen des Platzes und der Hygiene. Sie werden sich in den kommenden Tagen weiterhin fortbilden. Die Flügel haben die wichtigste Wandlung durchgemacht, sie sind schnell länger und kräftiger geworden – im geräumigen Nistkasten war auch genug Platz, um die Flügel zu testen und die für das Fliegen notwendige Muskulatur zu trainieren, wobei wir das Küken ab und zu beobachten konnten. Alles deutet also auf einen guten Start in die Welt ausserhalb des Nistkastens hin.

Ein kurzes Video des Ausfliegens:

Screenshots vor und vom Ausfliegen, eingereicht von Sina H., Elke K. und Ingrid U.:

Aktuelle Screenshots - 30/05/2018

Das Dohlenküken wird zunehmend aktiver und wandert im Nest umher - so ist es manchmal nicht auf der Kamera zu sehen oder wechselt - wie auf einem der Screenshots zu sehen - mit den Eltern den Platz. 

Screenshots eingereicht von Uta K., Ingrid U., Elke K. und Friederike Vlk-Z.

Wachstum, eine kurze Erläuterung - 28/05/2018

In Winterswijk befindet sich noch ein weiteres Dohlennest, in welchem fünf Küken grossgezogen werden. Das Alter dieser Küken stimmt mit dem Küken in Dongen in etwa überein, sodass man die Entwicklung des Kükens in Dongen anhand der Informationen aus Winterswijk ungefähr nachvollziehen kann. Eine kurze Zusammenfassung:

Dohlenküken wachsen erstaunlich schnell – wiegen Sie beim Schlüpfen gerade mal 10 g, sind es gute drei Wochen später bereits 200 g. Jeden Tag kommen circa 8 g hinzu. Ebenso entwickelt sich das Federkleid, die Augen öffnen sich und und und.
Die Küken sind nach dem Schlüpfen nackt und müssen warm gehalten werden. Gute zwei Wochen später kommen die ersten Federn der Handschwingen zum Vorschein, eine Woche später kann man bereits ein paar Zentimeter Länge verzeichnen. Auch Schwanzfedern und Schnabel entwickeln sich ähnlich schnell. So sieht die junge Dohle bereits nach zwei bis drei Wochen deutlicher nach „Dohle“ aus, statt nach einem nackten Küken.

Der Schnabel wirkt in der ersten Zeit unverhältnismässig gross (im Vergleich zum Kopf an sich), doch dies gleicht sich im Laufe der Zeit aus. Immerhin muss die Nahrungsaufnahme reibungslos vor sich gehen können, da ist ein grosser Schnabel, der weit geöffnet werden kann, äusserst hilfreich.

Das am stärksten auffallende Merkmal ist der Bauch. Dieser ist nackt, es wachsen keine Federn darauf – erst nach circa 25 Tagen entwickelt sich das entsprechende Federkleid. Wieso dies erst so spät geschieht, ist nicht klar. Gegebenenfalls könnte dies hygienische Gründe haben, denn so lange die Küken noch nicht stehen können, ist der Bauch in Kontakt mit allen, was auf dem Nestboden landet. Ein kahler Bauch ist einfacher sauber zu halten. Für die Wärmeisolation sind die Bauchfedern unnötig, denn die Nesteinrichtung ist entsprechend weich und warm.

Und mittlerweile steht das Küken sogar schon!

Screenshots eingreicht von Alina S.

 

Aktuelle Screenshots des Kükens- 25/05/2018

Die junge Dohle wird stets aktiver und traut sich mehr - so ist sie heute morgen gegen 7:45 Uhr aus dem Nest geklettert. Glücklicherweise ist es jedoch nach kurzer Zeit wieder zurückgekehrt.

 

Screenshots eingereicht von Elke K.

Küken macht sich prächtig - 22/05/2018

Langsam aber sicher entwickelt sich das Küken so, dass es immer mehr wie die Eltern aussieht. Wenn man die aktuellen Bilder mit den älteren Screenshots vergleicht, ist es offensichtlich, wie sehr sich die Grösse, Schnabel und Färbung verändert haben: Die ersten dunklen Federn erscheinen, der Schnabel wird grösser und kräftiger und die Augen haben sich sogar schon geöffnet.

Sobald die Eltern den Nistkasten mit Futter betreten, können wir das Küken deutlich sehen. Noch sind die Augen des Kükens dunkel und ähneln den hellblauen Augen der Elternvögel nicht, aber im Laufe der Zeit werden sich die Augen des Kükens  aufhellen. Aber warum heben Dohlen eigentlich so helle Augen, während ein Grossteil der krähenartigen Vögel diese nicht aufweisen? Lediglich der Eichelhäher kommt mit seiner Augenfarbe in die Nähe des Hellblaus der Dohlen. Genau erklären kann man es nicht, aber: eine helle Augenfarbe ist jedoch nicht nur schön anzusehen, sondern bringt einige Vorteile mit sich. Es wurden Studien ausgeführt, in welchen Bilder von Dohlen in Dohlennistkästen aufgehängt wurden. Bei einer Version manipuliert wurden naturgetreue Abbildungen verwendet, während bei einer Version die Augen verdunkelt wurden. Bei den Nistkästen mit der naturgetreuen Abbildung wurden weniger Besuche oder Erkundungsversuche anderer Dohlen wahrgenommen – der Nistkasten wurde weniger attraktiv. Es wird vermutet, dass die hellen Augen im dunklen Licht der Halbhöhle bzw. der Nistkästen stärker auffallen und so Eindringlinge schneller verscheuchen.

Screenshots eingereicht von Ingrid U., Elke K., Tanja K. und Martina L.. 

Aktuelle Screenshots - 17/05/2018

. 

Wie man sieht, ist das Küken deutlich grösser und wird weiterhin von den Eltern gefüttert. Ebenso lässt sich zwischendurch beobachten, wie das Weibchen das Nest aufrümt und Kot entfernt (letzter Screenshot). Es scheint also gut zu laufen.

Screenshots eingereicht von Ingrid U. und Elke K.

Unerwünschter Besuch und nur noch ein Küken - 14/05/2018

In den letzten Tagen war bei den Dohlen einiges los: Am 11. Mai war die Schleiereule in der Nacht einige Male auf dem Brett vor dem Nistkasten zu sehen - für die Dohlen ein unerwünschter Besuch, vor allem, da die Schleiereule nicht so einfach zu verscheuchen ist, sollte sie für die Dohlen gefährlich werden. Ebenso haben zwei fremde Dohlen wiederholt das Nest besucht, um Nistmaterial zu entfernen/ stehlen. Die Lage für die Dohleneltern war in den letzten Tagen also eher unruhig.

Auch was die Küken betrifft, waren es unruhige Tage. Während es am 10. Mai noch zwei Küken waren, die von dem Dohlenpaar versorgt wurden, befindet sich seit dem 12. Mai leider nur noch ein Küken im Nest. Ob die Dohlen es schaffen, das verblieben Küken erfolgreich gross zu ziehen? Wir hoffen das Beste.

  Screenshots eingereicht von Uta K.

Nur noch zwei Küken - 09/05/2018

Die Versorgung der Eltern hat leider nciht gereicht, um die drei Küken durchzubringen. Eines der Küken war deutlich schwächer und kleiner, und hat es letztendlich nciht geschafft. Die zwei verbliebene Küken scheinen die Nacht von den 8. auf den 9. Mai gut überstanden zu haben - die Nacht ist besonders wichtig, denn über Tag beginnen die Eltern wieder mit der Fütterung. Hoffen wir, dass die beiden verbliebenen Küken nun ausreichend versorgt werden können. 

Warum wurden die drei verstorbenen Küken nciht ausreichend versorgt? Die Gründe lassen sich nicht eindeutig nennen. Es kann sein, dass nicht genug Insekten vorhanden waren, um öfter zu füttern. Es kann auch sein, dass das Dohlenpaar noch jung und unerfahren ist und somit aus Mangel an Erfahrung ncith oft genug die Küken versorgt hat.

Screenshot der drei Küken, man kann sehen, dass eines deutlich schwächer ist:

(Eingereicht von Uta K.)

Screenshots der beiden verblieben Küken, eingreicht von Elke K., Eva S. und Ingrid U.:

Fünf Küken geschlüpft, nur noch drei Küken leben - 07/05/2018

Bei den Dohlen waren insgesamt fünf Küken geschlüpft. Das vierte Küken schlüpfte am 4. Mai um ca. 12:45 Uhr, während des fünfte Küken am Morgen des 5. Mai schlüpfte. Leider sind jedoch bereits zwei der Küken verstorben (Stand 7.Mai, 6:20 Uhr). Hoffentlich werden die verbliebenen Küken genug von den Eltern versorgt; es scheint, als wäre die bisherige Versorgung nicht reichthaltig genug gewesen. 

Dohlen sind Stadtbewohner und fressen alles, was sich anbietet. Sie sidn nahrungstechnisch nicht fesgelegt, wie es zum Beispiel Insektenfresser sind. So ergibt sich eine durchwachsene Speisekarte, auf der Schnecken, Beeren, Saat, Insekten oder auch Essensreste stehen. Die Dohlenküken fressen von Anfang an, was herangetragen wird. Aus Studien hat sich ergeben, dass junge Dohlen bereits in den ersten paar Tagen Käfer, Raupen, Spinnenkokons, Fliegen, Spinnen, Brotstücke und Würmer gefüttert bekommen - es gibt keine bestimmte "Kükendiät". Man sollte also meinen, dass die Versorgung der Küken nicht so schwer fallen sollte?

Danke an Galaxia T., Uta K., Ingrid U., Sina H., Tessa K., Marikka T., Natascha K., Bianca P. für die Meldungen und Screenshots.

 

Klicken Sie hier, um ältere Blog-Beiträge zu lesen.

Die Live-Webcams werden mit freundlicher Unterstützung des Projektes „Beleef de Lente“ der Vogelbescherming Nederland zur Verfügung gestellt (das Logo der Organisation finden Sie auch in den Übertragungen zurück). Das Projekt wird den Frühling über von Spenden und ehrenamtlicher Arbeit unterhalten.

 

Drei Küken geschlüpft - 04/05/2018

Am Abend des 3. Mais war bereits ein deutliches Loch in einem der Eier zu sehen - ein klares Zeichen dafür, dass die Küken bald schlüpfen würden. Mittlerweile sind bereits drei der Dohlenküken geschlüpft. Das vierte Küken ist auch bereits damit beschäftigt, die Eierschale zu durchbrechen und wird wahrscheinlich im Laufe des Tages schlüpfen. Danke an Angela H., Marikka T, Marie-Luise E., Natascha K., Martina L., Tanja K., Eva S., Galaxia T., Elke K., Elisabeth D., Cerstin H. und Daniela H. für die Meldungen und Screenshots.

 

 

 

 

Diese Woche das erste Küken? - 30/04/2018

Bald ist es so weit und die Dohlenküken schlüpfen. Als möglicher Zeitpunkt wurden der 2. und 3.Mai bestimmt - also diese Woche schon!

Sind die Küken erst ein Mal geschlüpft, beginnt für das Dohlenmännchen eine stressige Zeit - denn das Gelege ist recht gross und sowohl die Küken als auch das Weibchen wollen gut versorgt werden.

Bei nicht zeitgleich schlüpfenden Küken ist es normalerweise so, dass das erste Küken, sollte es gesund sein, die besten Überlebenschance ha. Durch den Entwicklungsabstand zu den jüngeren Küken hat es einen gewissen Vorsprung, der sich in einer Dominanz bezüglich des Bettelns nach Nahrung äussern kann. Ebenso erhält das erste Küken mehr ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern und hat so einen kleinen Vorsprung.

Höhlenbrüter wie die Dohlen mögen es dunkel, was es jedoch schweirig macht, die Küken genau zu sehen bzw. auseinander zu halten. Die Eltern verlassen sich hierbei auf ihr Gehör und Tastsinn, um die Küken zu versorgen. Somit sind die von den Küken hervorgebrachten Bettellaute von grosser Wichtigkeit., denn hiernach orientiert sich die Nahrungsübergabe. Sobald ein Küken weniger Nahrung erhält, sinkt sein Energielevel und es kann dann weniger lautstark nach Futter betteln.Dies ist ein deutlicher Nachteil, der sich weiter fortziehen kann. Aus Studien ergab sich, dass vor allem das zuletzt geschlüpfte Küken leichter ist als die anderen Küken des Geleges - aber ob dies automatisch heisst, dass die jüngeren Küken weniger gute Chancen haben, ist bei Dohlen noch nicht genauer untersucht.

 

 

Ei Nr. 5 ist da - 18/04/2018

Heute Nachmittag wurde das Gelege um ein Ei erweitert, sodass es nun mittlerweile fünf Eier sind. Ob morgen Ei Nr. 6 folgt?

Vielen Dank an dieser Stelle an Ingrid U., Alexandra D., Marie-Luise E., Kunni G., Stephanie F., Cerstin H., Martina W., Paul B. und Tanja K. für das Einreichen der Screenshots!

  

Close-Up:

Die Lage der Eier verändert sich immer etwas, wie hier zu sehen:

 

4.Ei - 17/04/2018

Wie erwartet, wurde das Gelege heute um ein Ei erweitert!

 Screenshot eingereicht von Angela B., aufgenommen am 17.04.18 20:09 Uhr

 Screenshot eingereicht von Ingrid U., 12:38 Uhr

 Screenshot eingereicht von Angela B., 14:24 Uhr

 

1,2,3, Eier - 16/04/2018

Auch bei den Dohlen gab es "Familienzuwachs" - am Wochenende wurden gleich zwei Eier gelegt. Das erste Ei wurde am Samstag, den 14.04.18, gegen 10:20 Uhr gelegt, während das zweite Ei am Sonntag, den 15.04.18, gegen 12:40 Uhr gelegt wurde.Heute Morgen, gegen 10 Uhr, wurde bereits das dritte ei gelegt! Wie viele Eier wir hier wohl erwarten können? Generell legen Dohlen zwischen zwei und acht Eier; der Durchschnittswert liegt bei fünf Eiern pro Gelege. Die Eier werden vom weibchen durchschnittlich 18 Tage lang ausgebrütet, danach dauert es noch eingie Zeit, bis die Küken flügge sind (28-41 Tage). Der Zeitraum bis zum Ausfliegen der Küken ist von einigen Faktoren abhängig, wie z.B. von der Nahrungssituation und der Gelegegrösse.

Vielen Dank an dieser Stelle an Angela B., Uta K., Tanja K., Martina L., Elke K., Isolde S., Kunni G., Manuela N., Elalein L., Marie-Luise E., Ramona S., Ingrid U., Martina W., Christa B. und Sina H. für die zahlreichen Screenshots.

  

  

  

  

  

  

 

Paarungen - 13/04/2018

Nachdem der Nestbau gut voran geschritten war, liessen sich einige Paarungen des Dohlenpaars beobachten. Ganz einfach lief dies nicht immer ab, da das Männchen ab und zu abrutschte, bis es die richtige Position hatte, aber lange werden wir auf das erste Ei wohl nicht mehr warten müssen.

Auch interessant: am 11.04.18 kam die Schleiereule nachts noch kurz vorbei, um das Nest zu inspizieren. Es blieb jedoch im Eingang stehen, hat kurz das Nest betrachtet (welches nun nicht mehr nach Geschmack der Schleiereulen eingreichtet ist) und ist dann wieder relativ schnell gegangen.

 Screenshot eingereicht von Angela B., aufgenommen am 13.4.18, 11:37 Uhr.

 

Nestbau & Kuschelmomente - 10/04/2018

Es wird weiterhin fleissig das Nest eingerichtet - aber es spielen sich bei den Dohlen auch andere sehenswerte Szenen ab. Hier ein schönes Beispiel:

Screenshot eingereicht von M.H., mit den Worten: "Hier ein Sreenshot von inniger Liebe - sie sitzt da wie ein Pinguin und läßt sich von ihm putzen bzw. kraulen - man kann es leider durch die Kameraeinstellung nur nicht sehr gut sehen. In Bewegung war es schöner zu sehen."

 Ein weiterer Screenshot hierzu, eingereicht von Elke K. am 10.04.18

Es geht weiter - 09/04/2018

Keine Pause für die Dohlen - das Nest wird immer weiter eingerichtet und ausgepolstert. Nun lässt sich gut erkennen, wie im weichen Material (Wolle, Moos etc.), welches zur Zeit die oberste Schicht bildet, eine Nistkuhle "gegraben" wurde. Diese ist noch gut im Bilde - wenn dies so bleibt, sollten die späteren Eier gut für uns erkenntbar sein.

Aufgrund einer Zuschauer-Nachricht haben wir nochmal nachgeschaut: Der Schleiereulen-Nistkasten und der Steinkauz-Nistkasten Dongen befinden sich auf demselben Naturgelände im niederländischen Nord-Brabant. Es kann also sein, dass das Dohlenpaar, das nun in diesem Kasten nistet auch die gelegentlichen Besucher beim Steinkauz-Kasten waren. Ist dem so, so würde dies auch für die Steinkäuze mehr Ruhe bedeuten.

 Screenshot eingereicht von Tessa K., 07.04.18

 

Weit fortgeschrittener Nestbau - 06/04/2018

Auch gestern haben die Dohlen fleissig weitergebaut. Mittlerweile haben sie das Stadium erreicht, dass sie nun vermehrt weiches Nistmaterial mitbringen. Dieses Material ist deutlich zwischen den Ästen erkennbar.

 Screenshot eingereicht von Uta K.

Gefahr oder Besuch? Wenn sich die Dohlen vor dem Kasten befinden oder heraussschauen, kann man öfters beobachten, wie sie nach oben blicken. Über dem Nistkasten befindet sich kein extra Dach, sodass der Ausgang recht offen ist. So sehen die Nistkastenbewohner, wenn sich andere Vögel einfinden. Scheinbar stehen also zwischendurch neue Interessanten oder auch neue Nachbarn "vor der Tür".

 Screenshot eingereicht von Uta K.

Zum Schleiereulenweibchen:

Vermutlich handelt es sich bei dem Weibchen um die Schleiereule, die letztes Jahr in dem Kasten gebrütet hat. Mitten in der Brutsaison kam das Männchen nicht merh zurück zum Nest, weshalb das Weibchen alleine die Jungen versorgen musste. Es sieht danach aus, als hätte es für diese Saison noch keinen neuen Partner, was erklären würde, warum es nicht sonderlich oft zum Nistkasten kam/ kommt und nur kurz nachts vorbeischaut, anstatt den Nistkasten gut zu verteidigen/ länger zu bewohnen. Tagsüber schläft das Weibchen an einem anderen Ort. Also keine Sorge: Somit ist es durch die Einnahme des Nistkastens durch die Dohlen nicht automatisch "obdachlos".

 

Fleissarbeit - 05/04/2018

Nachdem das Dohlenpaar gestern den ganzen Tag über fleissig Nistmaterial in den Kasten gebracht hat, ist mittlerweile der ganze Boden mit Zweigen und Ästchen bedeckt. Als diese Nacht (gegen 1 Uhr) das Schleiereulenweibchen am Kasten vorbeischaute, war es sichtlich irritiert darüber, wo diese neue Einrichtung auf einmal herkam (Schleiereulen ziehen einen weniger bedeckten Boden vor, sie richten eher mit zerpflückten Gewölle ein). Seit heute Morgen sind die Dohlen wieder eifrig mit dem Nestbau beschäftigt. Es bleibt abzuwarten, ob das Weibchen weiterhin nachts vorbei schaut und wer letztendlich das Rennen um diesen Nistksten macht. Klar ist: die Einrichtungsbemühungen der Dohlen sind interessant zu beobachten - einerseits der Einsatz, andererseits, wie sie zwischendurch versuchen, zu grosse Zweige durch die Einflugöffnung zu bekommen. Und auch, wenn der Nistkasten eigentlich nicht für sie gedacht ist, muss man doch irgendwie die harte Arbeit respektieren - oder nicht?

(Screenshot eingereicht von Uta K.)

 (Screenshot eingereicht von Angela H.)

(Screenshots eingereicht von Moritz S.)

 

Neue Bewohner? - 04/04/2018

Heute Morgen, gegen 11 Uhr, ar Dohlenbesuch zu verzeichnen. Es wurde neues Nistmaterial in den Nistkasten gebracht und arrangiert - ob sich hier andere Bewohner als geplant einfinden werden? Heir eingie Screenshots des Ereignisses:

 (Screenshot eingereicht von Elke K.)

(Screenshot eingereicht von Elke K.)

(Screenshot eingereicht von Elke K.)

 (Screenshot eingereicht von Diana C.)

 (Screenshot eingereicht von Palina A.)

 (Screenshot eingereicht von Angela B.)

 

Es ist ruhig - 03/04/2018

Das Weibchen hält sich nicht oft und lange im Nistkasten auf, scheinbar schläft es an einem anderen Ort. Ab und zu kann man es jedoch vor oder im Nistkasten beobachten. So war es letzte Nacht um ca. 3:15 Uhr draussen zu sehen.

 

Guter Start - 21/02/2018

Es scheint nach einem guten Start auszusehen: Seit November ist der Nistkasten von einem Schleiereulenpaar bewohnt. Es muss also kein Partner mehr gesucht oder der Nistkasten neu bezogen werden. Allerdings hat sich das Männchen in letzter Zeit nicht mehr sehr oft sehen lassen, da heisst es: Abwarten.

Inzwischen hat das Weibchen damit begonnen, Gewölle auseinander zu nehmen und im Nistkasten zu verteilen. Auf diese Weise polstert es den Boden. Das Gewölle besteht aus unverdaulichen Nahrungsresten, wie beispielsweise Mäuseknochen, die hervorgewürgt werden. Sie geben auch Aufschluss auf die aktuelle Nahrungssituation. Das Gewölle der Schleiereile weist eine ovale Form auf und kann eine Länge von bis zu sieben Zentimeter erreichen.