Webcam-Blog: Seeadler

 
 
 
 

Aktuelle Screenshots - 18/07/2018

Eingereicht von Uta K. und Elke K.

Nestbesuche dauern an - 26/06/2018

Der junge Habicht lässt sich immer mal wieder auf dem Nest oder in der unmittelbaren Umgebung beobachten - sei es, um Nahrung zu such zu nehmen oder sich auszuruhen.

 

Screenshots eingereicht von Britta v.E., Ramona S. und Ingrid U..

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Besuch im Nest - 19/06/2018

Obwohl der junge Habicht das Nest vollständig verlassen hatte, kehrte er dorthin zurück, um seine Beute zu verspeisen. Heir einige Screenshots zu der Mahlzeit von heute morgen, gegen 8:30 Uhr, eingereicht von Britta v.E. und Uta K.:

Ausgeflogen - 18/06/2018

Gestern abend war es so weit - der junge Habichtästling hat das Nest vollständig verlassen.

In den letzten Tagen konnte man ihn im Nest umherrennen sehen oder beobachten, wie er auf die direkt am Nest liegenden Ästen geklettert ist. Am 17. Juni gegen 16 Uhr war das zu sehen, wie die Flügelbewegungen beinah das Niveau der adulten Habichte hatten und wie der junge Habicht selbstbewusst im Nest umhersprang und übte. So ist er kleine Abstände geflogen und war sogar kurz aus dem Bild verschwunden. Um 22:10 Uhr begab er sich dann in das hintere Geäst an der linken Seite der Webcam-Ansicht - nicht ganz ohne Probleme - zunächst blieb er kurz hängen, befreite sich aber und fiel auf darunter liegendes Geäst. Von diesem Geäst ist er dann hinunter gesprungen/geflogen. Ob wir den jungen Habicht nochmals im Nest beobachten können, ist fraglich, deshalb gilt er vorerst als "offiziell ausgeflogen".

Screenshot des fliegenden Habichtküken, eingereicht von Uta K.:

Eingereicht von Elke K.:

 

Eingereicht von Ingrid U.:

Erste Flugübungen - 13/06/2018

Der junge Habicht wird immer besser darin, eigenständig zu fressen. Ebenso scheint das Nest immer kleiner zu werden - der Jungvogel läuft im Nest umher und beginnt mit den ersten Flugübungen. Wenn man die vorherigen Fotos (Screenshots 2-3) mit den aktuellen (Screenshot 1) vergleicht, sieht man auch deutlich, dass das weisse Gefieder immer mehr der dunklen Färbung, die auch die Eltern aufweisen, weicht.

 

Screenshots eingereicht von Elke K. und Friederike Vlk-Z.

Aktuelle Screenshots - 07/06/2018

Screenshots eingereicht von Ingrid U., Friederike Vlk-Z. und Uta K.

Aktuelle Screenshots - 05/06/2018

Das Habichtküken wächst weiter und  bewegt sich im Nest umher. Die Eltern erwaten mittlerweile auch mehr Selbstständigkeit - so werden BEutetiere jetzt im Nest abgelegt, aber nicht mehr zerkleinert oder gar gefüttert - das Küken soll diese nun eigenständig fressen.

Screenshots eingereicht von Ingrid U.

Aktuelle Screenshots - 30/05/2018

Screenshots eingereicht von Friederike Vlk-Z. und Elke K.

Fütterung bei den Habichten - 27/05/2018

Nach dem Drama mit den heranwachsenden Küken sieht es so aus, als würde das verbliebene Küken nun gut versrogt - es ist auch schon deutlich gewachsen.

Hier einige Aufnahmen einer Fütterung von heute Morgen, Screenshots eingereicht von Uta K.:

 

Drama bei den Habichten - 21/05/2018

 

Letzte Woche haben wir uns noch über die vier Habichtküken gefreut. Doch in den letzten Tagen kam alles anders, als erwartet. Innerhalb eines Tages sind drei der vier Jungen gestorben – die genauen Gründe sind unbekannt.

Hier einige Spekulationen, die von den Freiwilligen des Projekts zusammengetragen wurden (Stand 21.05.18):

Die Küken haben, wenn sie gerade geschlüpft sind, eine Menge vor sich. Sie müssen warmgehalten und gefüttert werden, müssen sich das Nest zu eigen machen und und und. Sie wandern an den Rand des Nestes, um Nahrung entgegen zu nehmen – dies ist jedoch bei einem Nest, das so gross ist wie dieses, eine kleine Reise. Wurde die Nahrung übergeben, begibt sich das Weibchen in die Mitte des Nestes, zur Nistkuhle, und die Küken müssen selbst von ihrer Position am Nestrand wieder dorthin zurückkehren, um unter den Flügeln der Mutter Wärme zu finden. Dies ist nicht immer ganz einfach, da die Küken zu klein sind, um grössere Äste oder querstehende Zweige zu überqueren. Ihnen wird hierbei auch nicht individuell geholfen. Dann verbleiben sie am Nestrand und unterkühlen.

Aber warum ist das so? Bei anderen Greifvogelarten kann durchaus beobachtet werden, dass das Weibchen die Jungvögel packt und unter seine Flügel schiebt. Es bleibt rätselhaft und eindeutige Erklärungen gibt es hierfür nicht. Potenzielle Faktoren könnten sein:

Das Nest ist zu gross

  • Das Nest, in welchem die Habichte nisten, ist im Grunde viel zu gross. Normalerweise sind Habichtnester kleiner und haben einen weniger grossen Rand. Da sie jedoch in einem Seeadlernest brüten, ist die Grösse nicht auf die spezifischen Bedürfnisse angepasst. Die Jungvögel können zwar einen für sie weiten Abstand zurücklegen, sind aber vielleicht zu müde, um in die Nestmitte zurück zu kehren.

Unruhen

  • Die Übernahme des Nesters und die Phase des Eierlegens waren unruhig. Die Seeadler kehrten mehrfach zurück und auch Nilgänse haben die Habichte unter Druck gesetzt. Das Abbauen und Indivisualisieren des Nestes gingen nicht ruhig voran. Die Nistkuhle konnte nicht sorgfältig fertiggestellt werden, bevor das erste Ei gelegt wurde.

Nahrung, Krankheit

  • Ein Mangel an Nahrung – obwohl es danach nicht aussah – könnte ebenfalls ein Grund dafür sein, dass die Küken es nicht geschafft haben. Das Weibchen kann in einem bestimmten Moment eine Entscheidung treffen, aus welchen Gründen auch immer. 

Nicht ungewöhnlich

  • Es ist normal, dass es bei einem Gelege von vier Küken zwei Küken nicht schaffen – aber in diesem Fall ging dies viel zu schnell.

Positive Neuigkeiten
Im Moment befiondet sich noch ein Küken im Nest, obwohl es so schien, dass es es nicht schaffen würde. Das Weibchen liess auch dieses Küken mehrere Stunden lang allein, sodass auch hier eine Unterkühlung stattfinden konnte. Glücklicherweise kam es anders und das Küken sass abends wieder warm unter der Mutter. Hoffentlich können wir in diesem Fall sehen, wie das Küken gesund und kräftig aufwächst.

  

Screenshots eingereicht von Heidrun W. und Ingrid U.

(Da Bilder von toten Küken für manche Zuschauer unangenehm/ schwer anzuschauen sein können, verzichten wir an dieser Stelle auf das Posten dergleicher Screenshots.Danke jedoch an alle, die Meldungen und Screenshots eingeschickt haben.)

Schnappschuss der Fütterung einer grösseren Beute - 16/05/2018

Screenshot eingereicht von Galaxia T.

Sonnenschutz für die Küken - 15/05/2018

Interessant zu sehen: Die Habichte schützen - wie die Störche - die Küken vor zu viel direkter Sonneneinstrahlung, indem sie mit ihren Flügeln eine Art Sonnenschirm bilden. Und das gar nicht mal so kurz - man achte auf die unterschiedliche Position der Schatten in den Screenshots.

Screenshots eingereicht von Galaxia T. und Tanja K.

Vier Habichtküken geschlüpft - 14/05/2018

Wie beim Steinkauz in Winterswijk war der 11. Mai der "Tag der Küken" bei den Habichten, denn dort schlüpften gleich drei am selben Tag, innerhalb von fünf Stunden. Dies ist etwas Besonderes, denn normalerweise ist der Zeiabstand zwischen dem Schlüpfen der Habichtküken deutlich länger. Das vierte Küken, dass das Quartett vervollständigte, liess sich etwas mehr Zeit und schlüpfte letztendlich am Morgen des 14. Mai. Eine tolle Erfolgsquote!

Danke an Anne L., Astrid K., Galaxia T., Klaus W., Manuela N. und Tanja K. für die eingereichten Screenshots.

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Dem Gelege geht es weiterhin gut - 08/05/2018

Demnächst sollte es so weit sein, dass das erste Küken schlüpft. Habichte brüten durchschnittlich 35-38 Tage lang die Eier aus - das erste Ei wird seit ungefähr 36 Tagen bebrütet. Es könnte also schon diese Woche so weit sein.

Auch in der Nachbarschaft gab es Nachwuchs - es wurde beobachtet, wie das Seeadlerweibchen höher im Nest sass bzw. sich an den Rand bewegt hat - man vermutet, dass dort ein bis zwei Seeadlerküken geschlüpft sind.

Zwei Screenshots von der Ablöse der Eltern, eingereicht von Ramona S.:

 

Aktuelle Screenshots des Geleges - 04/05/2018

Eingereicht von Ramona S.:

Nilgänse unerwünscht - 13/04/2018

Bei der Storchen-Webcam haben wir bereits über sie berichtet: die Nilgänse. Für viele Vogelnester stellen sie inder Brutzeit eine Bedrohung dar, auch für die Habichte. Als gestern nachmittag also ein Nilganspaar in der Nähe des Nester aufgehalten hat und nach dem ersten Verjagen durch das Männchen wieder zurückkam, hat das Habichtweibchen nicht lange abgewartet und die nahekommende Nilgans effektiv vertrieben. Hoffen wir, dass die Gänse ihre Lektion gelernt haben und sich zukünftig von dem Habichtnest (und dem Seeadlernest in der Nähe) fernhalten.

Viertes Ei - 06/04/2018

Am Wochenende gab es beim Habichtpaar das vierte Ei! Am 08.04.18 gegen 16:25 Uhr waren es noch drei Eier im Nest, heute Morgen waren jedoch schon vier Eier zu sehen.

 Screenshot eingereicht von Angela B., aufgenommen am 08.04.18 um 16:25 Uhr 

 Screenshot eingereicht von Astrid K., aufgenommen am 09.04.18 um 07:28 Uhr 

 

Drittes Ei - 06/04/2018

Am Abend des 5. Aprils, gegen 21 Uhr, hat das Habichtweibchen das dritte Ei gelegt. Ob es auch ein viertes Ei geben wird?

 (Screenshot eingereicht von Kunni G. & Angela H., aufgenommen 05.04.18 morgens)

 

Seeadler-Webcam wird zur Habicht- Webcam, mit gleich zwei Eiern! - 03/04/2018

Während der Fiertage waren die Habichte fleissig - so liegen jetzt zwei Eier im Nest! 

  • 31. März, ca. 8:20 Uhr  Ei Nr. 1 
  • 3. April, ca. 8:45 Uhr Ei Nr. 2

Viele von Euch haben fleissig Screenshots eingreicht und uns geschrieben - danke hierfür! Wir werden versuchen, so viele Bilder wie möglich mit einzubinden. Bitte habt Verständnis, falls wir bei der Menge an Nachrichten etwas abwechseln und nicht immer jeden Screenshot mit einbinden können - wir werden aber versuchen, alle fleissigen Zuschauer zu erwähnen.

(Hinweis: Bitte sendet uns die Fotos - wenn möglich - via Facebook-Privatnachricht, dann können diese schneller bearbeitet werden. E-Mails an die Kundenservice-E-Mail-Adresse müssen erst weitergeleitet werden, weshalb sie teilweise später beim Webcam-Team eintreffen, als die Updates bearbeitet werden.)

Vielen Dank an dieser Stelle an Sina H., Ingrid U. , Tessa K., Manfred H., Sonja G., Klaus W., Uta K., Werner K.S., Kunni G., Marie-Luise E., Isolde S., Tatjana L., Stephanie F., Galaxia T., Werner K., Joseph B., Sonja D., Bettina P., Jacky G., Ursula H., Lucia Lena S., die uns fleissig Screenshots  eingereicht haben!

 

 

 

 

 

Es ist immer noch nicht entschieden- 27/03/2018

Es scheint, als hätten die Habichte immer noch nicht aufgegeben - also müssen wir weiterhin abwarten. In der Zwischenzeit liessen sich aber trotzdem schöne Szenen beobachten, wie die, die im Screenshot gezeigt wird:

 (Eingereicht von Heidrun W.)

Jedoch scheint es nun so, als ob die Seeadler ein anderes Net bezogen haben, in welchem das Weibchen nun tief sitzt und vom Männchen mit Nahrung versorgt wird. Es wird vermutet, dass sich in ddiesem Nest bereits ein Ei befindet - da Verhalten der beiden Seeadler deutet jedenfalls darauf hin. Aber: auch wenn wir letztendlich nicht das Nest des Seeadlers beobachten können, ist es doch schön zu wissen, dass die Brutsaison scheinbar erfolgreich verläuft.

 

Habichte, Seeadler...und nur ein Nest - 22/03/2018

Es ist noch immer nicht entschieden, wer das Nest letztendlich für sich "gewinnt". Sind die Seeadler zugegen, werden sie von den Habichten drangsaliert - denn diese halten sich weiterhin ebenfalls in der Nähe des Nestes auf. Jedoch lässt sich beobachten, dass nun auch das Seeadler-Weibchen häufiger am und im Nest aufzufinden ist. Ebenso haben sich die Seeadler weiterhin beim Nest gepaart - die Absichten scheinen also deutlich. Aber werden die Habichte abziehen? Dies müssen wir weiterhin abwarten.

Chaotisch - 12/03/2018

Es ist immer noch nicht ganz klar, wen wir in diesem Nest beim Brüten beobachten werden können. War die letzte Woche allgemein eher ruhig, so gab es am 9. März einiges an Aktion zu verzeichnen. Am frühen Morgen haben sich die Habichte in der Nähe des Nestes (auf einem Baum, der im Hintergrund erkennbar ist) gepaart, sie sind also weiterhin vor Ort.  Jedoch sind auch die Seeadler weiterhin am Nest interessiert - so hat das Seeadlermännchen das Nest am Morgen mit Zweigen und Ästen weiter ausgebaut. Zudem fand auch bei den Seeadlern an diesem Morgen eine Paarung, direkt beim Nest. Danach wurden die Eincirhungsarbeiten des Seeadlermännchens fortgeführt.
Am 10. März wurden dann jedoch wieder die Habichte im Nest gesichtet, wo sie versuchten, den Nestbau zu ändern (was ihnen nicht ganz leicht fiel). Eigentlich hatten sich die Habichte nicht mehr oft sehen lassen, sodass es zeitweise schien, alsob sie das Nest aufgegben hätten... Dem scheint wohl doch nicht nicht so zu sein.

Auch heute morgen wurden sowohl die Adler als auch die Habichte wieder auf der Webcam beobachtet - es bleibt also weiterhin spannend.

 

Unser Neuzugang 2018 - Der Seeadler - 21/02/2018

Wir freuen uns, in diesem Jahr eine ganz neue Webcam präsentieren zu können!

Der Seeadler hat in Deutschland ein Auf und Ab erlebt – während der Bestand in den Sechzigern stark dezimiert war, haben unter anderem das Verbot des Insektizids DDT und der Schutz der Greifvögel dazu beigetragen, dass der Bestand wieder zugenommen hat und es wieder mehrere hundert Brutpaare gibt (laut dem NABU über 700 Paare, Herbst 2017).


Seeadler gehören mit einer Größe von 74-92 cm und einer Spannweite von 193-244 cm zu den größten Greifvögeln Mitteleuropas. Hierbei sind die Weibchen deutlich grösser und schwerer als die Männchen. Ihr Lebensraum ist an das Vorhandensein großer Gewässer gebunden, sodass man sie an Küsten, großen Seen und Flüssen beobachten kann.


Dir Brutzeit der Seeadler beginnt in Deutschland zwischen Mitte Februar und Mitte März. Ein durchschnittliches Gelege besteht aus zwei Eiern, welche ca. 38 Tage ausgebrütet werden. Das Ausbrüten beginnt direkt nach Legen des ersten Eis. Nach durchschnittlich 70 Tagen erreichen die Jungvögel das Ästlingstadium und sind flugfähig. Es kann mitunter jedoch auch 80 bis 90 Tage dauern, bis dieses Stadium erreich ist. Im Ästlingstadium werden die Jungvögel noch weiter von den Eltern gefüttert.


An für sich sind Seeadler territorial, können in sehr reichen Gebieten jedoch überraschend dicht nebeneinander brüten. Ihr Nest, auch Horst genannt, besteht aus Ästen (später wird es mit weichem Material, wie Gras und Moos ausgekleidet) und weist eine beachtliche Größe auf. So können neue Horste einen Durchmesser von bis zu anderthalb Metern erreichen, während ältere Nester einen Durchmesser von bis zu zwei Metern aufweisen können. Die Höhe kann 50-80 cm (neue Horste) und stattliche 3-5 Metern (alte Horste) erreichen.


Die Nahrungsquelle der Seeadler ist Fisch, aber auch diverse Wasservögel, wie Enten und junge Gänse. Seltener werden kleine Säugetiere, wie Hasen, erbeutet. Auch Aas, wie beispielsweise geschossenes Wild, Fischabfälle o.ä., dient ihnen als Nahrung.


Die Webcam befindet sich im niederländischen Nationalpark „De Alde Feanen“, ein großes Torfmoor-Naturgebiet von circa 2140 ha. Das Gebiet umfasst ungefähr 400 verschiedene Pflanzenarten sowie diverse Brutvögel. Im März 2017 wurde dort zum ersten Mal beobachtet, wie ein Seeadler-Paar dort erfolgreich gebrütet hat (es wurden öfters Seeadler im Gebiet gesichtet, jedoch ohne Brutambitionen). Auch dieses Jahr dient das Naturgebiet als Brutplatz.