Habicht-Webcam

 

Sollten Sie Interessantes beobachten, können Sie uns Ihre Screenshots gerne per E-Mail an webcams@vivara.de zukommen lassen (bitte achten Sie dabei darauf, dass die Dateien nicht zu gross sind).

Vier Eier, aber nicht wirklich - 10/04/2020

Technisch gesehen hat das Nilgans-Weibchen nun vier Eier gelegt. Im Nest befindet sich jedoch nur noch eines - denn die ersten drei Eier wurden nach und nach von dem ansässigen Steinmarder aufgespürt, aus dem Nistmaterial "gebuddelt" und mitgenommen. Gelegenheit macht nun mal Diebe und der Steinmarder weiss nun, wo es eine gute Mahlzeit für ihn gibt.

Aufgegeben haben die Nilgänse jedoch nicht, nach Verlust der ersten drei Eier wurde trotzdem das vierte Ei im Nest gelegt. Dass der Steinmarder sich dieses Ei auch holt, wirkt wahrscheinlich, wir werden es ggf. diese Nacht sehen können.

Es ist natürlich schade für die Nilgänse, dass ihre eier so entwendet werden, jedoch sind Fressfeinde, wie der Marder, ein natürliches Vorkommen. Und trotzdem ist es auch interessant zu sehen, wie die Nilgänse weiter vorgehen und sich verhalten. Werden sie trotzdem das vollständige Gelege im unsicheren Nest ablegen und/oder ggf. die Überwachung des Nestes verstärken?

 

Drei Eier- 08/04/2020

Es hat sich in den letzten Tagen einiges bei den Nilgänsen getan.

Am 4.April wurde das erste Ei von den Nilgänsen gelegt. Jedoch war die Freude eher von kurzer Dauer, denn obwohl das Ei gut im Nistmaterial versteckt wurde, wurde es in der Nacht von einem Steinmarder entwendet. Das Nest war somit wieder leer. 

Davon liessen sich die Gänse jedoch nicht entmutigen - und siehe da, aktuell sind wieder zwei Eier im Nest. Es wurden in den letzten Tagen also insgesamt drei Eier gelegt (das insgesamt dritte Ei wurde heute gelegt).

Nilgänse legen durchschnittlich sieben bis neun Eier pro Gelege, circa alle zwei Tage wird ein Ei gelegt. Ausgebrütet werden die Eier erst, wenn das Gelege komplett ist, so entstehen keine großen Entwicklungsabstände zwischen den Küken. Gebrütet wird dann für ungefähr 28 Tage, danach verlassen die Küken schnell das Nest. Eine Vorwarnung bereits - Ja, die Küken springen aus dem Nest und lassen sich fallen, dies ist der normale Vorgang.

Ei Nr. 1:

Entwendung des ersten Eis durch den Marder in der Nacht von Samstag auf Sonntag (er hält das Ei in den Pfoten):

Ei Nr. 2:

Ei Nr. 3:

Screenshots eingereicht von Jantje W. Gitte E., Peter A.. Danke auch an alle anderen, die uns E-Mails gesendet haben!

 

Immer noch Interesse- 01/04/2020

Die Nilgänse haben immer noch deutliches Interesse an dem Nest; die Nistkuhle und die Nestumgebung wurden auch weiter bearbeitet.

Trotzdem waren sie nicht die einzigen Besucher, wie dieser Screenshot zeigt:

Wir sind weiterhin gespannt!

Screenshots eingereicht von Sigrid L., Claudia D., Jessica T., Katja M., Sam M., und Hanna L.

 

Unerwartete Wendung? - 30/03/2020

Am vergangenen Wochenende fand sich ein neuer Interessent für das leerstehende Nest ein - die Nilgans! schon im vergangenen Jahr sahen wir sie kurz in der Nähe des Habichtgeleges - da die Habichte zu diesem Zeitpunkt jedoch schon das Nest besetzt und die Eier gelegt hatten, wurde sie schnell und eidnringlich verscheucht.

Das Nilgans-Paar scheint in diesem Jahr definitiv am Nest interessiert und hat auch am Wochenende bereits ein einer Nistkuhle gearbeitet. Ob es wohl zu einem Nilgansgelege vor der Kamera kommt?

 Screenshots eingereicht von Michael N., Annelie W., Karoline L., Sandra R., Astrid K., Susanne S. (danke auch an alle anderen, die uns E-Mails geschickt haben!)

 

"Unser" Habicht - 19/03/2020

Auch der Habicht liess sich wieder in Nestnähe blicken, wie man auf den folgenden Screenshots sehen kann.

Jedoch scheint aktuell noch unklar, wer das Nest letztendlich für sich beansprucht - immerhin sind in diesem Jahr gleich drei Parteien hier unterwegs: Seeadler, Habicht und Bussard.

Während Seeadler und Habicht in dieser saison eine Art Hassliebe entwickelt zu haben scheinen, lässt der Bussard sich sehen, wenn es zwischen den beiden Streithähen einen Time-Out gibt.

2019 wussten wir natürlich noch nicht, dass die Seeadler circa 3 km entfernt ein neu gebautes Nest haben - mit diesem Bau sind sie Ende 2019 begonnen. Auch die Habichte haben ein weiteres Domizil gebaut, in der Nähe des alten Seeadlernestes von 2019, in einem toten Baum, der die Stürme nicht überlebt hat. Und trotzdem lassen sie sich beide immer wieder an der Webcam-Location sehen!

Ebenso wurde auch ein fremder Habicht am Nest gesichtet; am 18. März war er circa eine Stunde lang am Nest zu sehen, bis er vom Bussard verjagt wurde. 

 

Screenshots der Habichte, eingereicht von Anja P. und Betty H.:

 

 

 

 

 Hin und Her - 12/03/2020

Auch wenn es nicht so aussieht, es ist schon viel am ehemaligen Seeadlernest geschehen.

Obwohl die Seeadler in diesem Jahr an einem anderen Ort in Alde Feanen brüten, lasen sie sich regelmässig bei ihrem ehemaligen Nest blicken. Ob sie eine Ferienwohnung, ein Back-Up oder einfach nur die Habichte nerven wollen, bleibt unklar.

Es ist ein Hin- und Her. Die Seeadler bringen Nistmaterial zum Nest, das Habichtweibchen richtet dieses ein und arragniert das von den Seeadlern niedergelegte Material. Und dies ist keine einfach Aufgabe, denn die Äste, die die Seeadler mitbringen, sind nicht gerade klein oder leicht. Jedoch war auch das Habichtmännchen Ende letzter Woche eifrig damit beschäftigt, neues Nistmaterial heranzutragen, welches ebenfalls vom Habichtweibchen in die richtige Positions gebracht wurde.
Aber so viel die Seeadler auch die Habichte nerven mögen, sie bekommen sie es auch zurückgezahlt. So wuren die Seeadler am vergangen Freitag bei ihren Paarungsversuchen zwischendurch von den Habichten gestört - abgehalten hat es das Adlerpaar nicht, aber nervöser waren sie dadurch schon.
Es bleibt also spannend!

Screenshots der Adler, eingereicht von Cerstin H., Yvonne V., Anja F.: 

Video vom 9.3.20, eingereicht von Jora W.:

 Habicht baut wieder am Nest - 06/03/2020

Auch in diesem Jahr herrscht wieder Konkurrenz zwischen Habicht und Seeadler über das Nest in Alde Feanen. Aktuell baut sich der Habicht das Nest nach seinen Wünschen um, wie man auf den folgenden Screenshots, eingereicht von Rebecca K., erkennen kann:

 

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Die Live-Webcams werden mit freundlicher Unterstützung des Projektes „Beleef de Lente“ der Vogelbescherming Nederland zur Verfügung gestellt (das Logo der Organisation finden Sie auch in den Übertragungen zurück). Das Projekt wird den Frühling über von Spenden und ehrenamtlicher Arbeit unterhalten. 

6 vielgestellte Fragen über Nistkästen

  1. Wie lange hält ein Nistkasten?

    Wie lange ein Nistkasten hält, hängt von dem verarbeiteten Material und der Bearbeitung ab. Auf die Vivara „Woodstone“-Nistkästen gewähren wir aufgrund der Haltbarkeit des Materials zehn Jahre Garantie. Das Material „Woodstone“ besteht aus Holzbeton, einer Mischung aus Holzfasern und Beton. Neben der Tatsache, dass dieses Material wetterbeständig ist, hat es auch isolierende Eigenschaften. So entstehen innerhalb des Kastens weniger starke Temperaturschwankungen, was zu besseren Brutresultaten führt.

    Alle Vivara Nistkästen aus Holz werden aus 18 mm dickem Holz gefertigt. Die Dicke des Holzes ist die Basis der Haltbarkeit des Kastens. Das Holz wird mit einer Schicht Farbe oder Lack veredelt, um Wettereinflüsse einzuschränken. Des Weiteren umfasst das Vivara-Sortiment eine Serie Nistkästen aus „geflämmten“ Holz. Das geflämmte Holz ist nicht nur dekorativ, sondern durch die Bearbeitung aktiviert sich auch ein chemischer Prozess in der Holzstruktur, welcher für bessere Haltbarkeit sorgt.

  2. Sind Nistkästen generell für alle Vögel geeignet?

    Jeder Vogel hat seine eigenen Vorlieben, wenn es um den Nistkasten geht. Die Einflugöffnung ist hier ein wichtiger Faktor – sie sollte gross genug sein. Es gibt auch Vögel, die einen offenen oder halboffenen Nistkasten bevorzugen, während andere Vögel generell nicht zu den Nistkastenbrütern gehören. Weitere Informationen zu dem Thema, welcher Vogel welchen Nistkasten bevorzugt, finden Sie unten bei „Aktuelle Artikel & Tipps“. 

  3. Muss ich einen Nistkasten regelmässig reinigen?

    Ja, ein Nistkasten sollte regelmässig gereinigt werden. Der ideale Zeitpunkt hierfür ist direkt nach dem Ausfliegen der Jungen, vor der nächsten Brut. Sollte dies nicht klappen, können Sie den Nistkasten auch zu einem späteren Zeitpunkt säubern. Am besten wäre hier im Herbst, wenn der erste Nachtfrost stattgefunden hat. Dann können Sie nämlich sichergehen, dass die meisten Ungeziefer, die im Nistkasten zurückbleiben, nicht mehr aktiv sind.

    Nistkasten zurückbleiben, nicht mehr aktiv sind. Für die Reinigung sollten Sie biologische Mittel verwenden, die für Vögel nicht schädlich sind, wie heisses Wasser. Wenn sie mehr über die richtige Reinigung eines Nistkastens wissen möchten, finden Sie unten unter „Aktuelle Artikel & Tipps“ weitere Informationen. Möchten Sie mehr über Vivaras biologisch abbaubare und desinfizierende Reinigungsflüssigkeit wissen, klicken Sie hier.

  4. Sind die Nistkästen von Vivara aus nachhaltigem Material gefertigt?

    Vivara ist bestrebt, wo möglich FSC®-zertifiziertes Holz einzukaufen. Das FSC-Siegel signalisiert, dass diese Produkte ausschließlich Holz nach den Richtlinien (Umwelt- und Sozialstandards) des Forest Stewardship Council® enthalten. Das FSC-Siegel ist ein zuverlässiges Warenzeichen für die verantwortungsvolle Produktion und Nutzung von Holzprodukten. Hierdurch sind Verbraucher und Betriebe im Stande, Einkaufsentscheidungen zu treffen - zum Wohle von Mensch und Natur. Das Forest Stewardship Council ist eine internationale, gemeinnützige Nicht-Regierungsorganisation, die in mehr als 50 Ländern vertreten ist. Sie setzt sich für eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung ein, um zu gewährleisten, dass bei der Holzgewinnung die Artenvielfalt, Produktivität und ökologischen Prozesse des Waldes erhalten bleibt.

  5. Macht die Farbe des Nistkastens den Vögeln etwas aus?

    Die Farbe des Nistkastens macht den Vögel im Allgemeinen nichts aus. Sie bevorzugen jedoch Brut- oder Unterschlupfplätze, die so natürlich wie möglich aussehen. Dies tun sie, um natürlichen Feinden nicht aufzufallen. Möchten Sie die Wahrscheinlichkeit, dass der Nistkasten bewohnt wird, erhöhen, wählen Sie einen Nistkasten mitnatürlicher Ausstrahlung. Achten Sie jedoch auch darauf, dass die Umgebung, in der der Nistkasten angebracht wird, geeignet ist.

  6. Worauf sollte ich bei der Anbringung des Nistkastens achten?

    Vögel sind wählerisch, was den Brutplatz angeht. Es ist also wichtig, wo der Nistkasten angebracht wird und das dieser hierfür Ort sehr gut geeignet ist. Damit Sie es einfacher haben, den geeigneten Ort für Ihren Nistkasten zu bestimmen, haben wir für Sie Tipps zusammengestellt. Anhand dieser Tipps können Sie ganz einfach kontrollieren, ob der Ort geeignet ist und so die Wahrscheinlichkeit auf Vogeleinzug erhöhen. Diese Aufhängetipps finden Sie unten unter „Aktuelle Artikel & Tipps“